Im Schadensfall

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben

Eine private Haftpflichtversicherung ist in Deutschland zwar keine Pflicht, aber fast in jedem Fall sinnvoll. Denn jeder Mensch haftet für Schäden, die er selbst anrichtet und das mit seinem Vermögen. Das kann schnell zur finanziellen Katastrophe führen. Eine Haftpflichtversicherung hilft aber nicht nur Schäden zu begleichen, sondern prüft deren Rechtmäßigkeit.

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Elmshorn (dapd/red) - Damit man auch wirklilch gut abgesichert ist, sollte man das ein oder andere beachten: Grundsätzlich sollte die Versicherungssumme mindestens drei Millionen Euro bei Sach- und Personenschäden betragen. So ist der Versicherte für alle möglichen Schäden abgesichert. Wichtig ist, dass jeder in der Familie mit geschützt ist - auch ohne eigene Police. Bei Verheirateten mit Kindern ist das ohnehin der Fall, aber auch unverheiratete brauchen nur eine Police, wenn der Partner mit im Vertrag steht.

Höhe der Deckungssumme ist wichtig

Der Basis-Tarif der privaten Haftpflicht ist, außer hinsichtlich der Versicherungssummen, nahezu identisch. Die Wahl kann also nach dem Preis erfolgen. Teurer werden die Policen übrigens fast immer, wenn die Prämie nicht jährlich, sondern quartalsweise, halbjährlich oder gar monatlich überwiesen wird. Dann sind je nach Gesellschaft Aufschläge zwischen drei und fünf Prozent vorgesehen. Die Prämie sollte also lieber auf einen Schlag gezahlt werden.

Tiere brauchen eine eigene Versicherung

Besitzer von Hunden, Pferden, wilden Tieren oder Rindern und sonstigen Tieren brauchen in aller Regel eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Eine wichtige Versicherung ist auch die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung, wenn in der eigenen Immobilie ein Öltank eingebaut ist. Denn als Besitzer dieses Tanks haftet der Eigentümer für die Verschmutzung von Gewässern oder des Grundwassers aus dem Tank heraus, selbst wenn der Schaden gar nicht von ihm verursacht wurde.

Im Schadensfall erstmal keine Aussage machen

Wichtig im Schadensfall: Wer bei einem Haftpflichtschaden seine eigene Schuld anerkennt oder sogar schon eine Zahlung leistet, verliert in aller Regel den Versicherungsschutz. Deshalb niemals zur Schuldfrage äußern und immer auf die Versicherung verweisen. Lange Gesichter gibt es oft, wenn Versicherer die Haftung ablehnen, weil bei einer Gefälligkeit ein Schaden verursacht wurde. Klassische Fälle dafür sind Umzüge oder Nachbarschaftsdienste. Wer dabei einen Schaden anrichtet, haftet dafür in der Regel nicht - und damit muss auch die Haftpflichtversicherung nicht zahlen.

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Welche Versicherungen für wen?

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Welche Versicherungen für wen sinnvoll sind und auf welche Policen man getrost verzichten kann, lesen Sie in auf den folgenden Seiten.

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Braucht jeder: Die private Haftpflicht- Versicherung

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Auch ein leichtes Versehen kann teure Folgeschäden verursachen, für die man als Privatperson haftbar ist - die Privathaftpflicht ist deshalb ein Muss für jeden.

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