Dritte Versicherungssäule

Dread-Disease-Versicherung: Schutz bei schwerer Krankheit

Neben der Lebensversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung vergessen viele als dritte Vorsorge eine Versicherung gegen schwere Krankheiten. Hierfür gibt es eine Dread-Disease-Versicherung.

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Berlin (dapd). Wer finanzielle Risiken zum Beispiel durch eine Existenzgründung oder aber auch durch den Hausbau abdecken möchte, denkt in der Regel zuerst an eine Risikolebensversicherung und danach an eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Als drittes Vorsorgeelement vergessen aber viele, dass nicht jede schwere Krankheit tödlich endet oder aber den Rückzug aus dem Berufsleben zu Folge hat. Und genau diese Situation, in denen die beiden bekannteren Versicherungen oftmals nicht greifen, deckt eine Dread-Disease-Police ab.

Dread-Disease Versicherung zahlt bei schwerer Krankheit

Eine Dread-Disease-Versicherung zählt zu den eher unbekannten Policen in Deutschland, obwohl eine von der Gothaer-Versicherung in Auftrag gegebene Studie des Marktforschungsunternehmens Psychonomics zeigt, dass die Angst vor schweren Krankheiten und damit auch der Wunsch nach Absicherung gestiegen ist. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine schwere Erkrankung fürchten. Trotzdem gehen 40 Prozent der 1014 Befragten davon aus, dass sie bei einer schweren Erkrankung nicht oder nicht ausreichend abgesichert sind.

Der Erhebung zufolge gehen rund zwei Drittel der Befragten davon aus, dass ein spezieller Versicherungsschutz gegen schwere Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt gar nicht vorhanden ist. Dabei setzt gerade die Dread-Disease-Police dort an. Die Versicherung zahlt bei einer Reihe von definierten Erkrankungen eine einmalige Summe steuerfrei aus. Der wichtigste Unterschied zu den bekannteren Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsrenten: Die vereinbarte Zahlung gibt es unabhängig einer späteren Gesundung.

Verdienstausfall überbrücken und Krankheitskosten bezahlen

Und wie wichtig die Absicherung und die Extrazahlung sein können, zeigt sich daran, was ohne Dread-Disease-Police passieren kann. Denn wer schwer erkrankt, braucht oftmals kurzfristig Geld, sei es, um den Verdienstausfall zu überbrücken oder um Krankheitskosten aufzufangen. Wer dann in jüngeren Jahren schon auf sein Erspartes oder gar auf die Altersvorsorge zurückgreifen muss, bringt sich um sein finanzielles Polster für das Alter. Daneben kann die Belastung für die Angehörigen steigen, wenn durch eine schwere Krankheit das Gehalt des Hauptverdieners ausbleibt.

Und auch bei Gutverdienern ist die Police wichtig, weil das Krankengeld in der Regel nur einen Teil des wegfallenden Einkommens ausgleicht. Außerdem muss als Folge schwerer Erkrankungen in vielen Fällen auch noch das eigene Haus oder die eigene Wohnung behindertengerecht umgestaltet werden. Damit entstehen Mehrkosten, die kaum jemand aus dem Ersparten bezahlen kann.

Und genau bei diesen Extrakosten helfen die Einmalzahlungen aus einer Dread-Disease-Police, da der Erkrankte sofort über den gesamten Betrag verfügen und damit etwaige Therapie-, Umbau- oder Lebenshaltungskosten begleichen kann.

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