Private Krankenversicherung

AXA und Gothaer wollen Rolle des Hausarztes stärken

Die Privaten Krankenversicherungen AXA und Gothaer kooperieren mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft (HÄVG) und dem Hausärzteverband Nordrhein e.V. Durch die Zusammenarbeit soll die Rolle des Hausarztes gestärkt werden.

Versicherungen© h_lunke / Fotolia.com

Köln (red) - Der Hausarzt hat einen umfassenden Einblick in die Krankheitsgeschichte und Lebenssituation der Patienten und ist in vielen Fällen die erste Anlaufstelle. Die beiden beteiligten Krankenversicherungen bieten ihren Kunden schon seit Jahren sogenannte Hausarzttarife an, da sie diese zentrale Rolle des Hausarztes anerkennen.

Hausarzt soll Gesamtmedikation überwachen

Studien belegen, dass über 65 Jährige im Durchschnitt zwischen drei und fünf verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen - insbesondere dann, wenn sie bei mehreren Ärzten in Behandlung sind. "Die Kooperationspartner unterstützen den Hausarzt dabei, einen Überblick über die Medikamentenverordnung durch weitere Ärzte, z.B. Fachärzte, zu gewinnen. Dadurch kann er gegebenenfalls im Gespräch mit dem Patienten die Gesamtmedikation - auch inklusive der nicht rezeptpflichtigen Medikamente - optimieren und so Nebenwirkungen oder Komplikationen entgegenwirken", so Eberhard Mehl, Sprecher des Vorstandes der HÄVG.

Private Krankenversicherung erstattet Beratungskosten

Gleichzeitig soll die Kooperation einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen leisten, indem der Hausarzt seine Patienten zu wirkungsgleichen, aber kostengünstigeren Medikamenten berät. Vor allem für Versicherte mit einem Selbstbehalt sind die möglichen Einsparungen attraktiv. Diese Beratungsleistung gilt als Bestandteil der Gebührenordnung für Ärzte und wird von AXA und Gothaer im Tarifumfang erstattet. Die Therapiefreiheit des Arztes bleibt dabei unangetastet. Die medizinisch bestmögliche Versorgung des Patienten hat laut Versicherung oberste Priorität.

Start in der Region Nordrhein

Die Kooperation wurde im Juli 2011 vereinbart und die besondere Betreuung der Versicherten startet ab September 2011 mit einem zwölfmonatigen Pilotprojekt in der Region Nordrhein. Anschließend soll die Zusammenarbeit bundesweit ausgerollt werden.

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