Einigung

Zypern: Zwangsabgabe von 30 Prozent auf hohe Guthaben

In Zypern soll auf Bankguthaben von mehr als 100.000 Euro bei der marktführenden Bank of Cyprus eine Zwangsabgabe von 30 Prozent erhoben werden. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag in Nikosia mit. Bei der genannten Bank wird besonders viel Schwarzgeld insbesondere aus Russland vermutet.

Tagesgeldkonto© svort / Fotolia.com

Nikosia (AFP/red) - Die Erhebung einer Zwangsabgabe wurde in der Nacht in Verhandlungen in Brüssel mit den internationalen Geldgebern vereinbart, um einen Staatsbankrott Zyperns abzuwenden. Die konkrete Ausgestaltung obliegt der zyprischen Regierung. Die Abgabe werde "ungefähr 30" Prozent betragen, sagte Regierungssprecher Christos Stylianides dem staatlichen Rundfunk.

Hohe Guthaben zunächst eingefroren

Laut der Einigung mit den Geldgebern wird die zweitgrößte Bank des Landes, die Popular Bank (oder Laiki-Bank), zerschlagen. Faule Papiere werden in einer Bad Bank angesiedelt, die anderen Guthaben sollen an die Bank of Cyprus überführt werden. Die Guthaben über 100.000 Euro bei der Bank of Cyprus, bei der besonders viele ausländische Kunden - etwa aus Russland - Geld lagern, werden zunächst eingefroren. Sie sollen erst nach der Erhebung der Zwangsabgabe wieder freigegeben werden.

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