Einkommensgrenze: Wann ist ein Wechsel in die PKV möglich

Die Einkommensgrenze ist die sogenannte Versicherungspflichtgrenze, die überschritten werden muss, damit man in die private Krankenversicherung wechseln kann.

Krankenkassenkarte© Marco2811 / Fotolia.com

Diese Einkommensgrenze nennt man auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG). Unabhängig von der Einkommensgrenze kann eine private Krankenversicherung auch von Beamten und Selbständigen abgeschlossen werden. Die Einkommensgrenze ist für Angestellte wichtig, die überlegen, in die private Krankenversicherung einzutreten. Auch Studenten können sich unter bestimmten Bedingungen privat versichern, dafür gibt es spezielle Studententarife.

Welche Einkommensgrenze gilt für die private Krankenversicherung?

Die Folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einkommensgrenzen der letzten Jahre. Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jedes Jahr neu festgelegt.

Jahr monatliche Einkommensgrenze jährliche Einkommensgrenze
2012 4.237,50 € 50.850 €
2013 4.350,00 € 52.200 €
2014 4.462,50 € 53.550 €

Ist die Einkommensgrenze für die Beitragshöhe wichtig?

In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nicht nach der Einkommensgrenze. Diese stellt lediglich eine Grenze dar, die für den Eintritt von Bedeutung ist. Der Beitrag wird je nach den vereinbarten Leistungen und abhängig von persönlichen Bedingungen wie Alter, Geschlecht und Beruf individuell festgesetzt. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge nicht mit steigendem Einkommen teurer, die Anpassung hängt von mehreren Faktoren ab.