Versicherung für Studenten: Was braucht man wirklich?

Besonders als Student ist das Geld oft knapp und man versucht, möglichst zu sparen, wo es nur geht. Auch bei Versicherungen ist das nicht anders.

Mit dem Thema setzt man sich nicht nur ungern auseinander, mancher denkt vielleicht auch, er benötigt keine Versicherung. Dabei sind einige Versicherungen auch für Studenten essentiell und andere tatsächlich nicht unbedingt nötig. Wo man speziell in diesem Bereich Geld sparen kann und wo man besser ein wenig mehr zahlt, haben wir zusammengestellt.

Krankenkassenkarte

Krankenversicherung für Studenten

Welche Krankenkasse man wählt, mag zwar im Geldbeutel zunächst keinen Unterschied machen, die Leistungen unterscheiden sich jedoch!

Krankenkassen-Vergleich
Gewerbe

Berufsunfähigkeits-Versicherung

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen, ob durch Krankheit, psychische Probleme oder einen Unfall. Mit einer BU schützt man sich vor den finanziellen Folgen.

BU-Versicherung
Haftpflichtversicherung

Haftpflicht-Versicherung

Eine empfehlenswerte freiwillige Versicherung ist die private Haftpflicht. Sie bietet ein hohes Maß an Sicherheit und kostet nicht viel.

Privathaftpflicht-Vergleich

Unverzichtbar - nicht nur für Studenten: Die Krankenversicherung

Auf gar keinen Fall verzichten sollte man auf eine Krankenversicherung, welche ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist. Krank kann jeder werden und die Arztkosten übersteigen schnell bei weitem die Beitragssummen für eine Krankenkasse. Oft ist es möglich, dass man während des Studiums weiterhin in der Familienversicherung verbleibt, sprich selber gar keinen Beitrag zahlen muss. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man jünger als 25 Jahre, in Ausnahmefällen 26 Jahre, ist und nicht mehr als 375 Euro pro Monat verdient.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Sicher in die Zukunft

Auch als Student kann man sich schon mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor späteren Problemen schützen. Die staatliche Absicherung in Form der Erwerbsunfähigkeitsrente ist nur sehr gering und um so kleiner, je weniger man bisher in die Rentenkasse eingezahlt hat. Aus diesem Grund ist es auch schon als Student, wenn man nur einen sehr geringen Anspruch auf die Erwerbsunfähigkeitsrente hat, sehr wichtig, sich abzusichern, sodass der Lebensunterhalt auch im Falle einer Berufsunfähigkeit gesichert bleibt. Hierbei ist es wichtig, auf die sogenannte Ausbildungsklausel zu achten, da diese sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann und Studenten manchmal von der Versicherung ausschließt.

Folgeschäden eines Unfalles

Geschieht ein Unfall und man trägt Folgeschäden davon, kommen oft hohe Kosten auf einen zu, wenn man beispielsweise mit einer Behinderung leben muss. Passiert es auf dem Weg zu Uni oder in dieser, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Passiert etwas in der Freizeit, steht man ohne eine private Unfallversicherung dumm da und hat für alle Folgekosten selbst aufzukommen. Abwägen sollte man eventuell zwischen Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU). Die BU zahlt nämlich nicht nur bei Unfallfolgen, sondern auch bei Berufsunfähigkeit als Folge einer Krankheit, was häufiger vorkommt. Daher lohnt sich eine separante Unfallversicherung oft nicht, besser man versichert gleich alle Risiken der Berufsunfähigkeit.

Haftpflichtversicherungen schützen das eigene Geld

In Deutschland ist jeder für durch ihn entstandene Schäden voll haftbar. Das bedeutet, dass das gesamte Vermögen durch ein dummes Missgeschick dahin sein kann. Besonders wenn Personen involviert sind, kann es schnell sehr teuer werden. Auch diesem Grund sollte man es sich auch gut überlegen, ob man auf eine relativ günstige private Haftpflichtversicherung wirklich verzichtet. Die Haftpflicht ist eine wichtige freiwillige Versicherung und bietet viel Schutz für wenig Geld.

Andere Versicherungen können für Studenten warten

Die Versicherungen, die in der Regel als wichtig angesehen werden dürfen, sind bereits aufgezählt und damit hat sich das Thema Versicherung für die meisten Studierenden bereits erledigt. Wer mag, könnte noch über eine Hausratversicherung nachdenken, welche sich jedoch nur lohnt, wenn man tatsächlich schon viele eigene Dinge von Wert für die Wohnung besitzt, was nicht unbedingt in jeder Studentenbude der Fall sein dürfte.

Andere Versicherungen, wie beispielsweise eine Lebensversicherung oder eine private Altersvorsorge, die im späteren Leben sinnvoll werden können auch warten, bis man sein erstes richtiges Geld verdient. Wer dagegen auch im Studentenleben finanziell schon gut dasteht und noch etwas übrig hat, kann in eine langfristige Geldanlage oder die private Altersvorsorge investieren.

Ratgeber

Welche Versicherungen für wen?

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Welche Versicherungen für wen sinnvoll sind und auf welche Policen man getrost verzichten kann, lesen Sie in auf den folgenden Seiten.

Ein Muss für jeden

Braucht jeder: Die private Haftpflicht- Versicherung

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Auch ein leichtes Versehen kann teure Folgeschäden verursachen, für die man als Privatperson haftbar ist - die Privathaftpflicht ist deshalb ein Muss für jeden.

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Zusatzleistungen zur gesetzlichen Krankenversicherung

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