Versicherungen-News 04.11.2011
Zusatznutzen
Zusatzversicherung fürs Krankenhaus lohnt sich
Wer im Falle eines Falles ins Krankenhaus muss, dort aber lieber in den Genuss eines Ein- oder Zeibettzimmers kommen möchte, sollte auf jeden Fall eine Zusatzversicherung abschließen. Gesetzliche Krankenkassen zahlen in aller Regel nämlich nur eine Fallpauschale. Die Zusatzleistungen müssen privat finanziert werden und das kann teuer werden.
Elmshorn (dapd/red) - Mit einer Krankenhaus Zusatzversicherung erhalten gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, sich im Krankenhaus wie ein Privatpatient behandeln zu lassen. Damit stehen ganz andere Möglichkeiten offen, die die gesetzliche Kasse nicht tragen würde.
Fallpauschale gilt nur für allgemeine Krankenhausleistungen
Denn die gesetzliche Absicherung basiert auf einer fixen, diagnosebezogenen Fallpauschale für die allgemeinen Krankenhausleistungen - eine Chefarztbehandlung ist dann aber nur möglich, wenn der Einsatz medizinisch sinnvoll und notwendig ist. Alle nicht medizinisch notwendigen Leistungen für privatärztliche Behandlung oder Unterbringung muss der gesetzlich Versicherte selbst tragen, und das kann teuer werden.
Gesetzliche und private Leistungen können nicht gemischt werden
Denn im Krankenhaus ist es auch nicht möglich, nur bestimmte Leistungen als Privatpatient in Anspruch zu nehmen und bei den anderen auf den gesetzlichen Standard zurückzugreifen. Wer den Chefarzt für die OP haben will, der muss auch beim Anästhesisten den teureren privatärztlichen Tarif zahlen.
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