Versicherungen-News 14.07.2010

Versicherungstipps

Wie sich Freizeittaucher optimal versichern

Freizeittaucher sollten sich vor dem Urlaub darum kümmern, ausreichend versichert zu sein. Der Bund der Versicherten empfiehlt mindestens eine Unfallversicherung, die auf die speziellen Risiken abgestimmt ist.

Henstedt-Ulzburg (ddp/red) - Freizeittaucher sollten mindestens eine Unfallversicherung haben. Allerdings reicht eine "normale" Police für das Hobby nicht aus. Stattdessen sollten typische Gesundheitsschäden, wie die Dekompressionskrankheit oder Trommelfellverletzungen, enthalten sein. Auch der Todesfall sollte mitversichert sein.

Eine individuelle Berufsunfähigkeitsversicherung schützt bei Tauchunfällen

Noch besser ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Unter dem Stichwort "Hobbys" muss der Freizeittaucher Art und Umfang seines Sports beschreiben. Der Versicherer stellt dann ein individuelles Angebot zusammen. Mitglieder von Tauchervereinen sollten sich informieren, ob sie in ihrer Organisation oder in einem Verband automatisch versichert sind. Dann ist ein Tauchunfall auch dort zu melden.

Besonders wichtig: die Auslandsreise-Krankenversicherung

Taucher sollten auch nicht ohne Auslandsreise-Krankenversicherung in den Urlaub aufbrechen. Diese übernimmt die meisten der Kosten, die eine gesetzliche Krankenkasse nicht trägt. Dabei spielt der Rücktransport in die Heimat nach einem Unfall oder einer Krankheit eine besondere Rolle. Diesen zahlen die Kassen nicht und auch private Krankenversicherung nicht immer. Wer eine teure Ausrüstung besitzt, für den kann eine zusätzliche Hausratversicherung sinnvoll sein.

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