Versicherungen-News 30.12.2010
Privat oder gesetzlich?
Wechsel in die private Krankenversicherung nicht überstürzen
Ab 2011 ist der Wechsel in die private Krankenversicherung einfacher als vorher. Dennoch sollten Versicherte den Wechsel nicht überstürzen, da die Beiträge im Alter stark ansteigen können, so der Bund der Versicherten.
Henstedt-Ulzburg (dapd/red) - Der Wechsel in die private Krankenversicherung wird ab Jahresfrist erleichtert. Möglich ist er für Arbeitnehmer bereits, wenn deren Bruttoeinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze in einem Kalenderjahr überstiegen hat und voraussichtlich auch im Jahr darauf darüber liegen wird. Bisher war der Einstieg erst möglich, nachdem das Gehalt drei Jahre lang oberhalb der entsprechenden Grenze gelegen hatte. Zudem hat der Gesetzgeber die Hürde weiter gesenkt. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wurde von 49.950 auf 49.500 Euro reduziert.
Dennoch rät der Bund der Versicherten von einem überstürzten Wechsel ab. Die Beiträge im Alter würden stark steigen, der Rückweg in die gesetzliche Kasse ist meist verschlossen. Daher sollte vor einem Wechsel eine unabhängige Beratung stehen, um die Vor- und Nachteile abwägen zu können.
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