Versicherungen-News 20.10.2010

Finanztest

Stiftung Warentest: Große Preisunterschiede bei KFZ-Versicherungen

Die Preise der Anbieter von Kfz-Versicherungen in Deutschland unterscheiden sich teilweise erheblich. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Die November-Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" liefert dazu auf zwölf Seiten Vergleichstabellen und Musterfälle.

Berlin (dapd/red) - Für einen jungen Fahrer, der für seinen Kleinwagen eine Haftpflichtversicherung plus Teilkasko abschließen will, ermittelten die Verbraucherschützer die größten Preisunterschiede: mehr als 3000 Euro. "Wer nach einem Tarifvergleich zu einem günstigeren Anbieter wechselt, kann auch als Vielfahrer, Familie, Rentner oder umweltbewusster Fahrer oft mehrere hundert Euro im Jahr sparen", stellte Beate Kathrin Bextermöller von der Stiftung Warentest fest.

Wer bei seiner Autoversicherung kein günstigeres Angebot bekomme, sollte den Wechsel wagen. Die alte Versicherung sollten Autofahrer jedoch erst kündigen, wenn sie bereits einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Die Kündigung der alten Versicherung muss bei den meisten Verträgen bis zum 30. November beim Versicherer eingegangen sein.

Laut "Finanztest" bieten viele Versicherer zwei oder drei Tarife an, einige werben sogar mit vier Tarifen um Kunden. Bei den sechs Modellkunden im Test schafften es die Basistarife von Direct Line, WGV und Huk24 besonders häufig in die Top Ten. Kontakt zu diesen Anbietern kommt jedoch nur per Internet, Telefon oder Post zustande. Unter den Versicherern mit Vertretern am Ort tauchen Huk-Coburg und OVAG am häufigsten unter den zehn Preisgünstigsten auf.

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