Versicherungen-News 04.01.2011
Je früher desto besser
Schon im Studium für den Fall der Berufsunfähigkeit vorsorgen
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schließt man am besten schon früh ab. Für Studenten ist das aber schwierig, da sie noch keinen endgültigen Beruf haben. Trotzdem gibt es auch während des Studiums schon Möglichkeiten sich abzusichern. Wichtig ist dies vor allem für angehende Lehrer.
Elmshorn (dapd/red) - Der frühe Eintritt in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch für Studenten empfehlenswert, weil das Risiko einer Vorerkrankung mit zunehmendem Alter steigt. Da für eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Regelfall eine Gesundheitsprüfung notwendig ist, haben Menschen mit Vorerkrankung meist das Nachsehen, was sich dann in stark erhöhten Beiträgen oder dem Ausschluss der Krankheit niederschlägt. Ein Problem für Studenten besteht allerdings darin, dass sie meist noch keinen festen Beruf haben, der sich exakt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern ließe.
Unbedingt auf Nachversicherungs-Garantie achten
In vielen Studiengängen bildet sich das Berufsbild erst nach Ende der Hochschulzeit konkret heraus. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Anbietern, die es auch Studierenden ermöglichen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dabei sollte man unbedingt auf eine Nachversicherungsgarantie achten, die es ermöglicht, die Summe der Berufsunfähigkeitsrente auch später noch zu erhöhen, beispielsweise für den Fall, dass man mehr verdient, heiratet oder Kinder bekommt. Außerdem sollte ein Vertrag mindestens bis zum 67. Lebensjahr laufen.
Unfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung reicht oft nicht aus
Wenig geeignet sind hingegen Erwerbsunfähigkeits- oder Unfallversicherungen, da sie sich ausschließlich auf bestimmte Umstände der Berufsunfähigkeit beziehen bzw. nur eine generelle Erwerbsunfähigkeit versichern. Lehramt-Studierende sollten sich mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung übrigens früh auseinandersetzen, da der Eintritt in die tatsächliche Beamtenschaft, bedingt durch das Referendariat, meistens recht spät erfolgt. Gerade Lehrer erhalten mit zunehmendem Alter aber nur schwer eine Berufsunfähigkeitsversicherung, da statistisch gesehen viele schon ab einem Alter von 55 Jahren berufsunfähig werden.
© 2000-2012 Gelon.de