Versicherungen-News 20.01.2012
Jünger gemacht
Rückdatieren bei der BU kann Ersparnis einbringen
Wer ohnehin überlegt, demnächst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, kann sparen, wenn er dies noch bis Ende Januar tut. Manche Versicherer bieten an, den Vertrag rückzudatieren.
Saarbrücken (red) - Wer im alten Jahr verpasst hat, sich um seine Absicherung zu kümmern, kann mit einer Rückdatierung des Vertragsabschlusses noch sparen. Der Grund: Die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich bei vielen Versicherern nach dem Geburtsjahr.
Ein Jahr jünger auf dem Papier
Manche Anbieter geben ihren Kunden bis Ende Januar noch die Möglichkeit, den Vertrag auf den 1. Dezember 2011 zu datieren. CosmosDirekt zeigt, wie viel Versicherte in einem der eigenen Beispieltarife sparen können und erklärt, worauf sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten sollten.
- Lässt man den Versicherungsbeginn zurückdatieren, wird der Versicherte auf dem Papier ein Jahr jünger - damit sinkt der Beitrag. Ein Rechenbeispiel: Ein Bürokaufmann, Jahrgang 1981, der einen Berufsunfähigkeitsschutz mit einer monatlichen Rente von 1.500 Euro abschließt, spart bei einer Rückdatierung jährlich 77,28 Euro. Über eine Vertragslaufzeit von 36 Jahren gerechnet sind das 2.782,08 Euro.
- Faustregel: Die im Vertrag vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente sollte sich am Lebensstandard des Versicherten orientieren und etwa 75 Prozent des letzten Nettoeinkommens abdecken.
- Tipp: Der Versicherte sollte darauf achten, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung eine möglichst lange Laufzeit beinhaltet. Darüber hinaus sollte der Vertrag auf den persönlichen Bedarf abgestimmt sein und ein entsprechend gutes Preis-/Leistungsverhältnis des Anbieters zu Grunde liegen.
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