Versicherungen-News 23.08.2010

Elementarschäden

Richtig versichert bei Hochwasser und Überschwemmung

Bei Schäden durch Hochwasser bekommen viele Betroffene kein Geld von Versicherungen, weil ihnen der passende Versicherungsschutz fehlt. Stiftung Warentest gibt Hinweise, wer für welche Schäden zahlt und welche Versicherung zusätzlich nötig ist.

Berlin (red) - Überschwemmungsschäden am Haus müssen die Eigentümer in der Regel selbst bezahlen. Sie erhalten die Schäden aber doch ersetzt, wenn sie zusätzlich zu einer Wohngebäudeversicherung eine erweiterte Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Versicherte müssen dabei meist zehn Prozent des Schadens selbst tragen. Auf test.de gibt Stiftung Warentest Tipps, was im Falle eines Schadens zu tun ist.

Hochwasser Versicherung: nur mit alten DDR-Policen

Wer in Ostdeutschland wohnt und für die Wohngebäudeversicherung noch eine alte DDR-Police hat, ist gegen Überschwemmungen versichert. Heute führt die Allianz diese sogenannten erweiterten Hausratversicherungen weiter. Die normale Hausratversicherung zahlt für Schäden durch Überschwemmungen normalerweise nicht. Eine Wohngebäudeversicherung übernimmt normalerweise nur Schäden durch Brand, Blitzschlag, Hagel, Sturm und Leitungswasser.

Zusätzliche Elementarschadenversicherung ist nötig

Ansonsten muss zusätzlich eine erweiterte Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden. Diese gibt es nur zusammen mit einer Wohngebäudeversicherung. Steht das Haus in einer Region, die regelmäßig von Überschwemmungen betroffen ist, ist sie entweder gar nicht oder nur zu einem sehr hohen Beitrag zu bekommen.

Überschwemmungsschäden an Autos und Motorrädern begleicht die Teilkasko. Ausnahme: Der Besitzer war rechtzeitig gewarnt und hat es schuldhaft versäumt, sein Fahrzeug in Sicherheit zu bringen.

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