Versicherungen-News 16.09.2010
Rentenversicherung
Rente gegen Einmalzahlung: nicht rentabel, aber sicher
Bei der Rentenversicherung gegen Einmalzahlung zahlt man einmal ein und bekommt dann eine lebenslange Rente. Die Rendite ist dabei meist gering.
Elsmhorn (dapd/red) - Bei der Rente gegen Einmalzahlung stehen Sparern zwei Varianten zur Verfügung. Dabei gibt es zunächst einmal die konstante Rente. Hier wird vereinbart, dass die Rente dauerhaft stabil bleibt und sich nicht mehr erhöht. Fallen kann sie dagegen schon - dann nämlich, wenn die erwirtschafteten Überschüsse nicht mehr ausreichen, um das Rentenniveau der Vorjahre zu halten.
Bei der dynamischen Rente sind Anleger vor Rentenkürzungen dagegen geschützt. Denn eine einmal erreichte Rentensumme darf der Versicherer nicht mehr unterschreiten. Doch auch hierbei gibt es einen Haken. Zwar soll die Rente jährlich um einen bestimmten Prozentsatz steigen. Doch ist das nicht garantiert. Denn die Dynamik hängt davon ab, ob entsprechende Überschüsse erzielt worden sind.
Rente bringt nur wenig Rendite
Die Frage für die Versicherten ist unabhängig vom Modell natürlich: Lohnt sich das für mich? Auf der Rendite-Seite oft eher nicht, denn im Alter gibt es viele Jahre lang erst einmal das angesparte Vermögen zurück, bis überhaupt Zinsen und Gewinne ausgezahlt werden. Wenn Renditen von drei bis vier Prozent erreicht werden, liegen die Sparer im guten Durchschnitt. Die Rendite ist also nicht das, was den Sparer in eine Rentenversicherung gegen Einmalzahlung ziehen dürfte.
Rente lohnt sich bei langer Lebenszeit
Das große Plus der Rentenversicherung ist ihre Sicherheit. Denn während das Ersparte irgendwann verbraucht ist, muss die Rentenversicherung bis zum Lebensende zahlen - egal, wie alt der Versicherte wird. Damit dürfte es vor allem eine gute Lösung für alle sein, die lebenslang abgesichert sein wollen. Auf Wunsch wird gegen Aufpreis auch eine Rentengarantiezeit vereinbart. Die Rente wird dann auch nach dem Tod des Versicherten eine Zeit lang an Hinterbliebene ausgezahlt.
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