Versicherungen-News 03.06.2011

Ablehnende Haltung

Private Pflegeversicherung: Nur jeder Zwölfte hat eine

Nur acht Prozent der Bevölkerung haben eine private Absicherung gegen das Risiko der Pflegebedürftigkeit abgeschlossen. Dabei ist der Abschluss einer solchen Zusatzversicherung durchaus sinnvoll, da im Pflegefall die gesetzlichen Leistungen meist nicht ausreichen.

Köln (dapd/red) - Das geht aus einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics hervor. Die ablehnende Haltung der Menschen basiert demnach oft auf einem Unbehagen gegenüber dem Thema Pflegebedürftigkeit.

In vielen Fällen bedeute erst das Eintreten eines Pflegefalls im sozialen Umfeld das Ende dieser Verweigerungshaltung und markiere den Beginn einer sachlichen Auseinandersetzung mit Absicherungsmöglichkeiten und Produkten. Verbraucher, die sich für die Versicherung interessieren, zeigen Interesse an einer umfassenden Absicherung - wie zum Beispiel der Beitragsfreistellung im Pflegefall, der Übernahme von Umbaukosten im Eigenheim oder dem Einschluss von Demenz in den Versicherungsschutz.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Pflegefall ist sinnvoll, weil die gesetzlichen Leistungen in aller Regel nicht ausreichen, um eine umfassende Pflege zu finanzieren. Eine private Zusatzversicherung schließt die finanzielle Lücke zwischen tatsächlichen Kosten und gesetzlichen Leistungen.

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