Versicherungen-News 17.06.2010

Nachwuchsversicherung

Nachwuchs optimal versichern: Krankenzusatzversicherung für Kinder

Wenn es Kindern gesundheitlich schlechtgeht, wünschen Eltern sich eine optimale medizinische Versorgung. Die gesetzlichen Kassen bieten eine gute Rundum-Basis-Versorgung, allerdings wird der Leistungskatalog natürlich auch bei Kindern ausgedünnt. Doch der gesetzliche Schutz lässt sich durch Zusatzversicherungen gut ergänzen.

Elmshorn (ddp/red) - Um Kindern einen ausreichenden Schutz gewährleisten zu können, ist beispielsweise der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung und einer Auslandskrankenversicherung sinnvoll. Gerade im Bereich der Kieferorthopädie sollte sehr darauf geachtet werden, was die gesetzliche Kasse übernimmt und welche zusätzlichen Versicherungen gewünscht sind. Von vornherein sollte man bedenken, die Versicherung möglichst frühzeitig abzuschließen. Denn ist eine Behandlung erst einmal notwendig geworden, wird keine Versicherung die Kosten kurzfristig übernehmen.

Abschluss einer Zahnzusatzversicherung

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, gerade bei kieferorthopädischen Behandlungen, kann sehr wertvoll werden. Was die gesetzliche Kasse übernimmt, hängt nämlich davon ab, welche "kieferorthopädische Indikationsgruppe" (KIG) indiziert ist. Beispielsweise übernimmt die Kasse nur in den Gruppen 3 bis 5 die Kosten - allerdings nur für eine wirtschaftliche und zweckmäßige Behandlung. Wenn das Kind oder die Eltern "Sonderwünsche" haben und eine hochwertigere Versorgung erwarten, müssen Eltern die Kosten selbst tragen, oder aber eine Versicherung abschließen.

Empfehlenswert sind deshalb für Kinder Zusatzversicherungen, die für die kieferorthopädische Behandlungen zum einen die reinen privatärztlichen Leistungen übernehmen, also alle "Extrawünsche" der Eltern. Daneben sollte die Zusatzversicherung auch einspringen, wenn die Kasse Kosten nur zum Teil erstattet. Zusätzlich sollte man auf Policen achten, die die sogenannte "Fissurenversiegelung" zum Schutz gegen Karies übernehmen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nur für die hinteren Backenzähne übernommen wird. Ebenfalls gut sind Tarife, die für Prophylaxe-Behandlungen wie eine professionelle Zahnreinigung die Kosten tragen. Überlegenswert sind für Kinder stationäre Zusatztarife. Diese ermöglichen etwa die Übernahme von für eine Behandlung in Krankenhäusern, die räumlich nicht die nächstgelegenen sind.

Auslandschutz für Kinder ist eine Notwendigkeit

Ein Muss ist die Auslandskrankenversicherung. Denn die gesetzlichen Krankenkassen decken kaum noch die anfallenden Kosten ab, wenn der Urlauber in den schönsten Wochen des Jahres krank wird. Außerhalb Europas müssen gesetzlich Versicherte ohne Auslandskrankenversicherung fast immer alle Kosten für eigene Behandlungen oder die der Kinder selbst tragen. Dabei ist privater Schutz durch die Auslandskrankenversicherung alles andere als teuer. Entsprechende Policen für einen zweiwöchigen Sommerurlaub gibt es schon für ein paar Euro - und zwar als Familienpolice. Dafür übernehmen diese in den meisten Fällen alle Kosten für ambulante und stationäre Behandlung, zahlen Medikamente und übernehmen sogar den Rücktransport, wenn er medizinisch notwendig ist.

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