Versicherungen-News 17.06.2010

Gesundheit

Krankenkasse GBK meldet drohende Überschuldung

Mit der Anzeige einer drohenden Überschuldung ist die GBK bereits die dritte Betriebskasse mit einer derartigen Hiobsbotschaft. Die finanzielle Lage der Kölner Betriebskasse lässt nach derzeitiger Prognose ein Minusergebnis von 100.000 bis 200.000 Euro zum Ende des Jahres zu.

Köln (ddp/red) - Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Aber ist die GBK Insolvenz gefährdet? Wie die Kasse am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte, ist der "Vorstand nach den neuen gesetzlichen Regelungen gezwungen, das Bundesversicherungsamt zu informieren, wenn eine mögliche Überschuldung droht". Nach der derzeitigen Prognose sei am Jahresende mit einem Minusergebnis von 100.000 bis 200.000 Euro zu rechnen. Die GBK sei somit aber nicht "pleite" und auch "nicht insolvenzgefährdet". Weiterhin konstatiert die GBK auf ihrer Homepage noch bis zum Jahresende zahlungsfähig zu sein.

GBK bereits die dritte gemeldete Kasse

Seit Januar 2010 sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, die drohende Zahlungsunfähigkeit beim Bundesversicherungsamt zu melden. Laut Medienberichten ist die GBK mit ihren etwa 40.000 Versicherten nicht die einzige Krankenkasse mit finanziellen Problemen. Neben der GBK hätten die City BKK und die BKK Heilberufe vor der eigenen Zahlungsunfähigkeit gewarnt. Der Grund liege darin, dass der Wettbewerb im vor einem Jahr eingeführten Gesundheitsfonds kaum funktioniere.

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