Versicherungen-News 18.10.2011
Entscheidung
Keine überhöhten Provisionen für Versicherungsmakler mehr
Versicherungsvertreter sollen in Zukunft keine überhöhten Zahlungen von den privaten Krankenkassen und Lebensversicherungen mehr bekommen dürfen. Ein entsprechendes Verbot soll derzeit angeblich von der Bundesregierung erarbeitet werden. Auch Rückzahlungen wären unter bestimmten Voraussetzungen denkbar.
Berlin (dapd/red) - Die Bundesregierung will angeblich überhöhte Provisionszahlungen für Versicherungsvertreter verbieten. Diese Prämien werden beispielsweise durch eine private Krankenversichrung oder eine Lebensversicherung gezahlt, wenn der Makler einen Neukunden bringt.
Provisionen müssen möglicherweise zurückgezahlt werden
Außerdem sollen die Makler bei Kündigungen in den ersten fünf Jahren nach Vertragsabschluss künftig einen Teil ihrer bereits kassierten Provision wieder zurückzahlen müssen, wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf einen Antrag zur Gesetzänderung berichtet. Über den Antrag sollen die Finanzpolitiker von Union und FDP an diesem Montag beraten, schreibt das Blatt.
Zahlungen für Neukunden sollen begrenzt werden
Danach sollen die Zahlungen für Neukunden auf drei Prozent der Bruttobeitragssumme begrenzt werden. Das entspräche einer durchschnittlichen Abschlussprovision von neun Monatsbeiträgen.
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