Versicherungen-News 03.08.2010
Beim Unwetter nicht baden gehen
Elementarversicherung soll Haus und Hof schützen
Hitzewelle, Gewitter, Dauerregen - die Wetterschwankungen der letzten Monate können nicht nur unerwünschte Nebenwirkungen auf den menschlichen Kreislauf haben: Auch Überschwemmungen und Erdrutsche treten in Folge der Wetterextreme auf. Folgeschäden sind aber oft nicht durch die Hausratversicherung abgedeckt. Eine Elementarvericherung kann hilfreich sein.
Köln (red) - Mal heiß, mal kalt und dazwischen immer wieder Gewitter, Stürme, Hagel oder Dauerregen, die Wetterschwankungen und somit auch das Unwetterrisiko, nehmen in den vergangenen Jahren immer mehr zu. Doch was kann man tun, wenn nicht nur der Wochenendausflug ins Wasser fällt, sondern auch noch der eigene Keller in Folge eines Unwetters voll Wasser läuft oder das Haus durch einen Erdrutsch beschädigt wird? Ist man gegen solche Katastrophen mit den herkömmlichen Versicherungen ausreichend geschützt?
Gebäude- und Hausratversicherung alleine oft nicht ausreichend
Die Gothaer Versicherung warnt angesichts verstärkt auftretender Schadensfälle, dass Hausratversicherungen oder Gebäudeversicherungen alleine solche Schäden oftmals nicht abdecken. Meistens seien nur Gefahren wie Brand, Blitzschlag, Sturm und Hagel oder Schäden durch Überspannung und Leitungswasser in den Policen enthalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, um sich auch gegen sogenannte Elementargefahren wie Überschwemmung, Rückstau oder Erdrutsch abzusichern, sollte die Hausrat- oder Gebäudeversicherung um eine Elemetardeckung ergänzen, rät die Gothaer. Diese übernimmt die Haftung für Schäden, die am Wohngebäude oder am Wohnungsinventar entstehen.
Bisherige Versicherung kann ergänzt werden
So würden die Kosten für Reperatur- und Instandsetzungsarbeiten am Mauerwerk, Maßnahmen zur Gebäudetrocknung oder Wiederbeschaffung von zerstörtem Wohnungsinventar, bei Schäden durch Elementargefahren, durch eine solche Zusatzversicherung abgedeckt. Hauseigentümer sollten sich also generell beim eigenen Versicherer erkundigen, ob ihre bestehende Gebäude- bzw. Hausratversicherung bereits einen solchen Zusatz enthält. Ist dies nicht der Fall, kann man bei den meisten Versicherern eine Elementardeckung auch nachträglich noch abschließen.
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