Versicherungen-News 21.05.2010

Gesundheit

Beiträge zur privaten Krankenversicherung steigen deutlich

Auch privat Versicherte müssten nun wieder erhöht in ihre Krankenversicherungen investieren. Eine Untersuchung des Analysehauses Morgen & Morgen verkündete, dass sich die Beiträge durchschnittlich für das Jahr 2010 um sechs Prozent erhöht hätten, berichtete das Düsseldorfer "Handelsblatt" am Mittwoch online. Bis zu 3500 Euro mehr in zehn Jahren, laute das erschreckende Ergebnis der Analyse.

Düsseldorf (red) – Der Blick in die Vergangenheit zeige deutlich die Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherung. Dem Düsseldorfer "Handelsblatt" nach, seien die Kosten auch kaum noch kalkulierbar. Besonders Kunden mit Verträgen ohne stabile Grundlage seinen durch die ständigen Erhöhungen in finanzielle Nöte geraten.

Bis zu 3500 Euro Erhöhung

Auf die vergangenen zehn Jahre zurückblickend, sei der Jahresbeitrag für Männer im Schnitt um insgesamt 1985 Euro gestiegen. Sogar bis zu 3522 Euro mehr sollen einige Kunden an ihre Versicherte abgeben müssen. Nur geringfügig darunter lagen die Beitragserhöhungen für Frauen. Diese Instabilität der Verträge träfe besonders ältere Menschen. Laut "Handelsblatt" seien Senioren ihrem Versicherer ausgeliefert, was Stefan Albers, Präsident des Verbandes der Versicherungsberater im Interview verraten hätte.

Enorme Unterschiede je nach Versicherer

Zusätzlich sind die Unterschiede je nach Tarif und Versicherer extrem. Sehr deutlich war die Steigerung der Beitragshöhe bei den analysierten Tarifen der Mannheimer um 6,9 Prozent. Aber auch Beiträge im Rahmen der Familienfürsorge bei Pax verzeichnen einen Anstieg von 6,7 Prozent, während die Tarife des deutschen Rings im Schnitt um 3,4 Prozent erhöht wurden. Martin Zsohar, Geschäftsführer beim Analysehaus Morgen & Morgen sieht vor allem steigende Kosten für Behandlungen und Medikamente als Ursachen der Preiserhöhungen.

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