Private Unfallversicherung bietet umfassende Absicherung

Die private Unfallversicherung bietet finanzielle Sicherheit bei Unfällen und zahlt z.B. eine Unfallrente, sollte man nach einem Unfall arbeitsunfähig werden. Die Unfallversicherung bietet weltweiten Versicherungsschutz. Nutzen Sie unseren Unfallversicherung-Vergleich, um die Angebote und Leistungen verschiedener Versicherer zu vergleichen.

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Junges PaarGut abgesichert für den Fall der Fälle: Eine private Unfallversicherung ist schon in jungen Jahren sinnvoll.© Robert Kneschke / Fotolia.com

Was deckt die gesetzliche Unfallversicherung – was bietet die private Unfallversicherung?

Die Unfallversicherung ist für alle Menschen ein leidiges Thema, denn wer befasst sich schon gern mit seiner eigenen möglichen Invalidität? Dennoch sollte man sich mit diesen Themen auseinandersetzen, um sich für den Ernstfall mit einer Unfallrente abzusichern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich abzusichern und eine lebenslängliche Unfallrente zu beziehen. Grundlagen dafür bieten zum einen die gesetzliche und zum anderen die privaten Unfallversicherungen.

Wie die Bezeichnung bereits verrät, gewährleistet die so genannte Unfallversicherung im Fall eines Unfalls, einer Verletzung oder gar einer Invalidität finanzielle Absicherung. Aber auch die Kosten für die Behandlung und den Krankenhausaufenthalt werden von der Unfallversicherung übernommen. In Deutschland wird jedoch zwischen der privaten und der gesetzlichen Unfallversicherung differenziert.

Gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Bestandteil der Sozialversicherung und wird in erster Linie von Arbeitnehmern, aber auch Auszubildenden, Landwirten und Schülern in Anspruch genommen. In diesen Fällen werden die für die Versicherung anfallenden Kosten von dem Arbeitgeber übernehmen, sodass Freiberufler oder Selbstständige nicht pflichtversichert sind. Dennoch haben sie jederzeit die Möglichkeit, über die Zahlung freiwilliger Beiträge an die Unfallversicherung den gewünschten Versicherungsschutz zu erhalten.

Unfallversicherung sichert auch den Weg zur Arbeit ab

Leistungen der Unfallversicherung werden beispielsweise fällig, wenn sich der Versicherte eine Verletzung zugezogen hat, wenn er auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall hatte oder eine Berufskrankheit eingetreten ist. Auch Arbeitsunfälle, die während der beruflichen Aktivitäten geschehen, werden von der Unfallversicherung abgesichert.

Dennoch sollten Verbraucher beachten, dass der Versicherungsschutz der Unfallversicherung unter bestimmten Umständen gefährdet werden kann, insbesondere wenn die Unfälle durch Alkoholeinfluss oder Fahrlässigkeit verursacht werden. In diesen Fällen werden die Kosten für die Behandlung des Versicherten und für die Wiederherstellung der Gesundheit nicht von der Unfallversicherung übernommen.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Zusammenfassend trägt die Unfallversicherung Kosten für medizinische Behandlung, aber auch die Übernahme von Rehabilitations- und Arztkosten. Sollte zudem die Berufsfähigkeit eingeschränkt werden, stellt die Versicherung auch Entschädigungs- und Lohnersatzleistungen zur Verfügung. Darüber hinaus hat der Versicherte Anspruch auf Heil- und Hilfsmittel, auch kommt die gesetzliche Unfallversicherung für Haushaltshilfen und für die häusliche Krankenpflege auf.

Private Unfallversicherung

Der Nachteil der gesetzlichen Unfallversicherung ist, dass sich diese wirklich nur auf Wege- und Arbeitsunfälle beschränkt. Wer durch einen Unfall in der Freizeit arbeitsunfähig wird, bekommt keine Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Hier setzt die private Unfallversicherung an, die ein weitaus größeres Leistungsspektrum bietet.

Die private Unfallversicherung sichert also Unfälle außerhalb der beruflichen Tätigkeit ab. Aber auch Verletzungen, die beispielsweise in Folge einer erhöhten Kraftanstrengung begünstigt werden, unter anderem Verletzungen der Sehnen, Muskeln oder Gelenke kann der private Versicherungsvertrag beinhalten.

Gesetzliche Unfallrente mit privater Versicherung erweitern

Selbst bei einer Arbeitsunfähigkeit durch einen Arbeitsunfall kann es sinnvoll sein, die leistungen der gesetztlichen Unfallsversicherung mit einer privaten Versicherung zu ergänzen. Allerdings deckt die gesetzliche Versicherung nur eine Grundversorgung ab. Um seinen bisherigen Lebensstandard zu halten, ist eine private Unfallversicherung als Zusatz sinnvoll.

Dazu ein Rechenbeispiel: Ein Anspruch auf eine lebenslange Unfallrente aus einer gesetzlichen Unfallversicherung erwächst bei einer über 20%igen Erwerbsminderung. Man erhält bei einer 100%igen Erwerbsminderung zwei Drittel des Bruttoeinkommens der letzten 12 Monate als Unfallrente. Beträgt das Jahreseinkommen zum Beispiel 40.000 Euro/Jahr, würden 28.000 Euro/Jahr als Unfallrente ausgezahlt werden. Zu weiteren Berechnungen werden diese zwei Drittel, also 28.000 Euro/Jahr als Grundlage genommen und abgestuft. Man erhält bei einer 60%iger Erwerbsminderung 60% von 28.000 Euro/Jahr, also 16.800 Euro/Jahr als Unfallrente.

Bei der privaten Unfallversicherung ist die Absicherung deutlich besser. Der Versicherte kann mit dem Versicherungsunternehmen eine Vereinbarung treffen, wonach eine lebenslange Unfallrente in der Höhe des bisherigen Einkommens oder eine Einmalleistung nach einem Unfall ausbezahlt wird. Mithilfe von Krankentage- und Krankenhaustagegeld können zusätzlich auch noch die zu erwartenden Verdienstausfälle abgesichert werden.

Was ist beim Abschluss einer Unfallversicherung zu beachten?

Aufgrund der zahlreichen Anbieter von Unfallversicherungen und den unterschiedlichsten Konditionen können Verbraucher mit dem Vergleich der Versicherungen unnötige Kosten einsparen. Daher sollten sich Interessierte vor dem Abschluss Angebote von mehreren Gesellschaften holen und die Konditionen auf die individuellen Vorstellungen und die finanzielle Situation ausrichten.

Des Weiteren sollten Verbraucher auf Fristen achten, die sich erst im Nachhinein negativ auswirken können. So muss ein unfallbedingter Dauerschaden beispielsweise 15 Monate nach dem Unfall von einem Arzt festgestellt und der Versicherung gemeldet werden.

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