Tageskonto im Vergleich: Die flexible Geldanlage
Wer sein Geld nicht lange festlegen, aber dennoch Zinsen kassieren will, dem ist ein Tagesgeldkonto – umgangssprachlich oft auch Tageskonto genannt - zu empfehlen. Die Zinsen sind zwar etwas geringer als bei Festgeld, dafür muss man sich bei einem Tageskonto jedoch an keine feste Anlagedauer binden.
Bei dem Tageskonto handelt es sich um ein Produkt aus dem Bereich verzinsliche Geldanlagen, welches sich durch zwei Haupteigenschaften auszeichnet. Das ist zum einen die sehr hohe Sicherheit dieser Geldanlage und zum anderen die tägliche Verfügbarkeit des auf einem Tageskonto investierten Kapitals. Diese beiden Eigenschaften stellen auch gleichzeitig zwei der vielen Vorteile der Anlage auf einem Tagekonto dar. Ferner ist diese Form der Geldanlage als solche und auch die komplette Kontoführung kostenlos, es fallen demnach keinerlei Gebühren für das Tageskonto an, wie es bei sehr vielen anderen Anlageformen der Fall ist.
Flexibel: Tageskonto ist jederzeit verfügbar
Das Produkt Tagesgeld ist dem Festgeld (Termingeld) sehr ähnlich. Der Unterschied zum Festgeld ist insbesondere, dass man sich beim Tageskonto als Anleger an keine feste Anlagedauer bindet, wie es beim Festgeld der Fall ist. Man kann also jederzeit auf sein Geld zugreifen. Allerdings ist der Zinssatz beim Tagesgeldkonto im Vergleich zum Festgeld variabel, dieser kann sich täglich ändern.
Tageskonto bietet hohe Sicherheit
Wie bereits kurz erwähnt, ist vor allen Dingen die sehr hohe Sicherheit, welche das Tageskonto (Tagesgeldkonto) dem Anleger bieten kann, ein Hauptargument für die Nutzung eines Tageskontos. Diese Sicherheit wird darauf begründet, dass Anlagen auf einem Tageskonto, egal bei welcher Bank innerhalb der EU, auf jeden Fall bis zu einem Betrag von 50.000 Euro (pro Anleger) im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt sind. Wer also nicht mehr als 50.000 Euro auf einem Tageskonto anlegen möchte, erhält dieses Kapital mit nahezu einhundert prozentiger Sicherheit zurück. Bei höheren Anlagesummen auf Tageskonten sollte man sich informieren, ob die jeweilige Bank zusätzlich Mitglied in einem privaten Einlagensicherungsfonds ist, durch den oftmals sogar Anlagesummen von vielen Millionen Euro in Deutschland abgesichert sind.
Tageskonto schon ab einem Euro Anlage nutzbar
Neben der Sicherheit, der kostenlosen Nutzung des Tageskontos und der schnellen Verfügbarkeit sind beim Tageskonto noch weitere Merkmale zu beachten. So kann man beispielsweise das Tageskonto ohne Mindesteinlage nutzen, also bereits ab einem Euro. Der Zeitpunkt der Zinsgutschrift ist je nach Bank unterschiedlich. Hier empfiehlt es sich, einen Anbieter zu wählen, der monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschrift anbietet, weil man auf diese Weise den Zinseszinseffekt nutzen kann.
Zinsen beim Tageskonto unterschiedlich
Die Höhe der Zinsen richtet sich beim Tageskonto in erster Linie nach der Anlagesumme, was man auch als Zinsstaffel bezeichnet. Zudem bieten die Banken in regelmäßigen Abständen für Neukunden Sonderkonditionen an, die teilweise im Bereich von einem Prozent über den Normalkonditionen liegen. Hier lohnt sich ein Vergleich der Tageskonten verschiedener Tagesgeld Banken. Die Führung des Tageskontos ist fast immer auch online möglich.