Online Banking: Bankgeschäfte erledigen - jederzeit und überall

Online Banking, Elektronik Banking oder E-Banking bezeichnen allesamt den Vorgang, seine Bankgeschäfte über das Internet zu erledigen. Mit dem Online Banking kann man bequem von zu Hause oder von unterwegs aus seine Geldgeschäfte erledigen.

Benötigt wird ein Internetbrowser mit SSL-Unterstützung (Secure Socket Layer) für eine sichere Verbindung. Dies bietet gewöhnlich jeder moderne Browser. Alles andere, wie Passwörter oder sogenannte TANs, zum Teil auch Softwareprogramme, bekommt man dann von seiner Bank.

Online Banking ist nicht nur praktisch, weil man sich den Weg zur Bank sparen kann, man kann auch jederzeit auf seine Konten oder Depots zugreifen und sämtliche Funktionen, egal ob am Sonntagmorgen oder Mitten in der Nacht, durchführen. Eine Einschränkung besteht höchstens darin, dass man noch kein Bargeld in seinen Computer stecken kann, um Geld einzuzahlen. Persönliche Beratung ist natürlich nur vor Ort möglich, mittlerweile bieten jedoch viele Banken mit dieser Option auch einen 24-Stunden-Telefon-Service an oder verfügen über Ratgeber, die einem bei den grundlegenden Fragen zur Seite stehen. Besonders attraktiv ist, dass die meisten Banken das Online Banking mittlerweile kostenfrei anbieten.

Kreditkarte Dank Online-Banking erledigen immer mehr Bank-Kunden Ihre Bankgeschäfte bequem von Zuhause aus© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Software, PIN und TAN

Wenn man sich für das Online Banking entschließt, erhält man von einigen Banken auch Software für verschiedenen Anwendungen. Zu diesen gibt es dann teilweise auch Downloads, die von den Banken zur Verfügung gestellt werden. Auch diverse Softwareanbieter stellen Programme für das Online Banking zur Verfügung, die für Sicherheit und Ordnung sorgen können. Gewöhnlich greift man jedoch über den Browser auf das Online Banking Portal der Bank zu. Hierzu wird man von seiner Bank mit PIN und TAN ausgerüstet, die einen Zugriff durch Unbefugte verhindern sollen.

PIN: Persönliches Passwort zum Online-Banking

Die PIN ist beim Online-Banking ein persönliches Passwort, welches den erstmaligen Zugang zu einem oder mehreren Konten ermöglicht.

TAN für jede einzelne Transaktion nötig

TANs sind mit einer Unterschrift zu vergleichen und bestätigen gewissermaßen, dass sie selbst die Transkationen vornehmen und absegnen. Erst nach korrekter Eingabe der meist sechsstelligen Zahl erfolgt auch eine Handlung. Es gibt mittlerweile sehr verschiedene Versionen diesr Transaktionsnummern: m-Tan, i-Tan, Tan-Block, oder Session-TAN.

  • TAN oder iTAN kamen per Post
    Als Standard beim Online Banking galt lange Zeit die iTAN, die umgangssprachlich ohne Zusatz "TAN" genannt wird. Die Bank sendete dem Kunden einen TAN-Block zu. Auf diesem Bogen stehen mehrere solcher Nummern, die meist aus sechs Zahlen bestehen. Zuvor konnte sich der Kunde bei dem vereinfachten TAN-Verfahren eine beliebige TAN auf diesem Block aussuchen. Bei einer iTAN sind die angegebenen Zahlenblöcke durchnummeriert. Vor jeder Transaktion wird man nach einer bestimmten TAN gefragt; erst wenn diese korrekt ist, wird der Befehl des Kunden auch durchgeführt.
  • mobile TAN (mTAN) kommt per SMS aufs Handy
    Um die Sicherheit zum iTAN Verfahren noch zu steigern, wurde das System auf einmalige Zusendungen von TANs optimiert. Dies hat einerseits den Vorteil, dass im eigenen Hause keine schriftliche Vorlage einzelner TANs und schon gar nicht mehr in Blockform aufzufinden sind. Bei dem mTAN Verfahren (mobile TAN) wird erst nach Anforderung eine TAN per SMS auf das Handy des Kunden gesendet. Dieser zeitnahe Versand verhindert auch das Ausspähen von TANS auf dem Rechner oder auch die gefälschte, aber leider oftmals erfolgreiche Abfrage mehrerer TANS von Hakern, die vorgeben, zur jeweiligen Bank zu gehören. Bei der mTAN gibt man erst an, auf welches Konto man Geld überweisen möchte, und bekommt dann für genau diese Transaktion eine mTAN an die Handynummer zugeschickt, die für keine andere Überweisung genutzt werden kann. Damit bekommt dieses Verfahren zusätzlich einen "doppelten Boden".
  • TAN-Generator erzeugt TAN bei Bedarf
    Eine weitere Möglichkeit der elektronischen Gewinnung von TANs ist ein TAN-Generator. Mittlerweile in verschiedenen Versionen erhältlich bekommt man dieses Gerät mit nach Hause. Nach Einschieben der Maestro-Karte bekommt man eine bestimmte Anzahl von TANS. Session-TANS sind für Börsianer interessant: Diese gelten über einen bestimmten Zeitraum und sind somit für mehrere Transaktionen und Handlungen nutzbar.

Sicherheit beim Online-Banking steigern

Banken haben die Sicherheit bei Ihren Online Banking Angeboten in den letzten Jahren stetig erhöht, doch auch der Kunde kann selbst dazu beitragen, die Sicherheit zu erhöhen. Ob man sich vor Hackern schützen will, oder auch vor Einbrechern die wichtige Bankdaten erstehen wollen, ein umsichtiger Umgang ist definitv geboten.

Zugangsdaten zum Online-Banking sollte man nicht offen herumliegen lassen, wo Sie ggf. Einbrechern in die Hände fallen könnten. Idealerweise sollte man die Zugangsdaten so wählen, dass man sich diese erst garnicht notieren muss. Bei den Passwörtern sind ebenfalls verschiedene Sicherheitsstufen denkbar: Es empfiehlt sich beispielsweise nicht, das eigene Geburtsdatum oder das der Ehefrau oder die eigene Telefonnummer zu verwenden: darauf kommen Außenstehende von selbst! Die Verwendung einer wechselnden Groß-/ Kleinschreibung, Buchstaben, Zahlen und Zeichen verringern das Risiko unerlaubten Zugriffs. Solche und ähnliche Daten sollten auch nie elektronisch gespeichert werden.

Sicher im Internet unterwegs: Software aktuell halten

Ein Punkt, der nicht nur die Sicherheit beim Online-Banking, sondern bei weiteren Online-Geschäften - etwa dem Bezahlen mit Kreditkarte im Internet - steigert, ist der eigene Computer: Generell sollte man immer eine Firewall sowie ein Anti-Viren-Programm im Einsatz haben und regelmäßig sogenannte Anti-Viren-Scans durchführen. Auch der Browser sollte auf einem aktuellen Stand sein.

Niemals sollte man persönliche Daten, TANs oder PINs an Dritte weitergeben. Die Banken selbst werden niemals danach fragen, auch nicht per E-Mail oder vor oder während ihres Einloggens auf dem Browser. Solche E-Mails, die zur Eingabe der Bank-Daten auffordern, kommen von Betrügern, oft wird man auch auf eine Seite weitergeleitet, die genauso aussieht wie die der eigenen Bank. Wenn Sie die Online Banking Seite im Browser öffnen, sollte dort übrigens immer "https" zu Beginn der Adresszeile stehen statt dem gewohnten "http" (das "s" steht für "secure", d.h. eine gesicherte Verbindung). Beim Beenden einer Online-Banking-Sitzung, sollte man immer die dafür vorgesehene Schaltfläche benutzen - niemals einfach das Browser-Fenster schließen!

Verdacht auf Betrug sofort der Bank melden

Bereits der kleinste Verdacht einer Lücke der Sicherheit beim Online-Banking sollte Alarm auslösen. Bei Verdacht auf unerlaubten Zugriff sollte man seine Online-Zugangsdaten sofort ändern oder von der Bank sperren lassen. Dies kann man entweder über eine dafür vorgesehene Telefonnummer der Bank erledigen lassen, wobei viele Banken auch eine 24-Stunden-Notfallnummer für derartige Fälle anbieten oder aber sperrt man wenn möglich selbst das Konto über seinen Interzugang.

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