Internationaler Währungsfonds
Der Internationale Währungsfonds (IWF; Englisch: International Monetary Fund; IMF) wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods zusammen mit der Weltbank gegründet. Das Ziel des IWF ist es, durch die Beobachtung der Wechselkurse und der internationalen Währungspolitik die weltweite Währungsstabilität zu fördern. Der Fonds stellt bei kurzfristigen Zahlungsbilanzungleichheiten daher Kredite (Fazilitäten) zur Verfügung, in dessen Gegenzug sich die Empfängerländer zu Einsparungen im öffentlichen Sektor verpflichten müssen. Heute sind 184 Länder Mitglied in der multilateralen Organisation. Die Stimmgewichtung der Mitglieder richtet sich je nach Finanzeinlage und wirtschaftlichem Potenzial der Mitgliedsländer. Die westlichen Industrieländer halten aufgrund ihrer Einlagen rund Zweidrittel der Stimmrechte. Im Exekutivdirektorium, dem Entscheidungsorgan der Organisation, sitzen 24 Mitglieder. Vorsitzender ist traditionell ein Europäer.
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