Direct Public Offering
Das Direct Public Offering (DPO) ist eine Form der Kapitalbeschaffung, die im Gegensatz zur Aktien-Neuemission (IPO) nicht an einer Börse gehandelt werden. Bei einem DPO placiert ein Unternehmen eigenständig neu ausgegebene Anteile bei Investoren. Die Investoren zeichnen diese Anteile somit direkt beim Emittenten und müssen nicht den Umweg über eine Emissionsbank gehen. Alle DPOs laufen daher im Segment des außerbörslichen Handels, dem vierten Glied in der Kette nach dem Amtlichen Handel, dem Geregelten Markt und dem Freiverkehr. Nicht verwechselt werden darf ein DPO mit der sogenannten Privatplacierung (Private Placement). Diese richtet sich ausschließlich an einen Kreis von Investoren, die in persönlichem Kontakt mit dem Unternehmen stehen. Quelle: publity AG
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