Börse Frankfurt

Frankfurt ist nicht nur die "City of Euro" und also der Sitz der Europäischen Zentralbank, sondern auch der größte Banken- und Börsenplatz in Deutschland. Neben der Mainmetropole gibt es noch sieben weitere Regionalbörsen in Deutschland und zwar in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart.

Hängt heute in der Frankfurter Börse eine fast 100 Quadratmeter große Kursanzeigeanlage, so wurde der Geld- und Kreditverkehr bis Anfang des 16. Jahrhunderts vom Warenhandel dominiert. Die erste Wechselstube wurde bereits 1402 eröffnet, derweil die erste Aktie 1820 gehandelt wurde. Davor wiederum wurden vor allem Geschäfte mit Wechselbriefen getätigt.<7p>

Die Börsenversammlungen fanden anfangs "Open-air" statt, also schlichtweg "auf der Straße". Später trafen sich die "Börsianer" im Haus "Braunfells" auf dem Liebfrauenberg. Im Jahr 1843 zog man in die nahe der Paulskirche gelegene "Alte Börse" und 1879 in die "Neue Börse" um. Diese existiert noch heute.

Besucher sind in der Frankfurter Börse übrigens stets willkommen - tagtäglich können über 1000 Besucher auf der Galerie das Geschehen auf dem Parkett verfolgen.

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