Die Dividende als Gewinn an der Börse

Wer an die Börse gehen möchte, um dort Aktien zu erstehen, der benötigt nicht nur Geld, sondern auch ein umfangreiches Wissen, um sich in der Fachsprache der Börse zurechtzufinden. Die Dividende ist dabei ein ganz grundlegender Begriff.

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Eine Dividende ist der zur Auszahlung gelangende Teil des Gewinns einer Aktiengesellschaft, die jährliche Gewinnausschüttung auf Aktien. Sie wird meist in Prozent des gewinnberechtigten Kapitals ausgedrückt.

Wie erhält man Dividende?

Dividende wird immer auf Aktien gezahlt. Eine Aktie wiederum ist ein Wertpapier, das dem Inhaber einen Anteil am Grundkapital und somit am Vermögen einer Aktiengesellschaft sowie bestimmte Mitgliedschaftsrechte am Unternehmen verbrieft. Der Aktionär hat Anspruch auf eine jährliche Gewinnausschüttung, die Dividende. Diese wird von der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen und pro Aktie gezahlt. Je mehr Aktien eines Unternehmens man besitzt, desto mehr Dividende bekommt man ausgezahlt. Die Dividende besteht meist aus Geld, es können jedoch auch Sachwerte oder weitere Aktien ausgeschüttet werden.

Die Kosten für Aktien belaufen sich in Deutschland auf mindestens einen Euro, je nach Firma und Nachfrage können sie jedoch auch deutlich höher liegen. So kostete im August 2014 beispielsweise eine Apple-Aktie in etwa 70 Euro.

Über kumulative Dividende und Dividendenrendite

An der Börse stolpert man als Laie über zahlreiche Begriffe. Zwei davon stehen im Zusammenhang mit der Dividende und sollen hier erklärt werden: Eine kumulative Dividende ist eine Dividende mit Nachbezugsrecht. Kann das Unternehmen in einem Jahr keine Dividende zahlen, so bleibt trotzdem der Anspruch auf diese erhalten. Sobald die Möglichkeit einer Nachzahlung besteht, wird diese durchgeführt.

Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl bei der Fundamentalanalyse von Aktien. Sie setzt die Dividende zum aktuellen Kurs ins Verhältnis. Über die Dividendenrendite kann man den Wertverlauf der Aktie verfolgen.