Archiv-News 18.01.2001

Weitere Sparda-Banken beteiligen sich an NetBank

Mit den Sparda-Banken Köln, Mainz und Essen haben sich drei weitere Sparda-Banken an der NetBank beteiligt. Wie aus der entsprechenden Pressemitteilung der NetBank hervorgeht, sind jetzt, da sich die net-Bank-Aktionäre Sparda-Bank Mainz und Sparda-Bank Saarbrücken zur Sparda Bank südwest zusammengeschlossen haben, insgesamt acht von 15 Sparda-Banken an der Netbank beteiligt. "Die weiteren Beteiligungen zeigen, dass wird mit unserer Strategie des Interent-Only-Bankings erfolgreich den Weg als Finanzdienstleister der Zukunft gefunden haben,“ erklärt Vorstandsmitglied Ralf Bloß. "Wir stehen in Verhandlungen mit weiteren Sparda-Banken. Denkbar sind in Zukunft auch strategische Partnerschaften mit Unternehmen aus dem nicht-genossenschaftlichen Sektor," so Bloß weiter.

Das E-Banking bleibe auf Wachstumskurs. Davon gehe auch die Investmentbank JP Morgan aus, die für das Jahr 2003 damit rechne, dass 15% aller Finanzprodukte über den Vertriebskanal Internet verkauft werden. Durch den Verbreitungsgrad des Internets sei die NetBank heute allein schon bei mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland präsent. Neben der guten Erreichbarkeit biete das Internet auch Kostenvorteile, die die NetBank durch konsequentes Auslagern von Arbeitsleistung an externe Dienstleister steigere.

Die Netbank AG sei die erste Direktbank Europas, die Bankgeschäfte ausschließlich über das Internet anbietet. Das Unternehmen wurde 1998 von sechs Sparda-Banken gegründet und mit einem Kapital von 20 Mill. DM ausgestattet, heißt es. Die NetBank gehöre der erweiterten Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken an. Das mit eigener Vollbanklizenz ausgestattete Institut ist seit April 1999 am Markt, so die Netbank - wag.

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