Archiv-News 23.01.2003
VR-BankCards mit EMV-Chips
Zum Jahresende 2002 fiel bei den genossenschaftlich organisierten Banken der Startschuss für den Austausch von 25 Millionen ec-Karten. Die auf die Kunden wartenden neuen VR-BankCards werden den Angaben zufolge als die weltweit ersten Karten den EMV-Spezifikationen entsprechen.
Wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilte, werden innerhalb der nächsten drei Jahre alle Kunden eine neue Karte mit EMV-Chip erhalten. Ziel ist es, den Inhabern ein noch sichereres Gefühl beim Einsatz ihrer Karten im In- und Ausland zu geben. EMV steht für Europay-MasterCard-Visa und wurde gemeinsam von den Kartenorganisationen MasterCard und Visa entwickelt. Das System erhöht nach Angaben des BVR die Sicherheit bei elektronischen Bezahlvorgängen. Dafür sorge der Chip, auf dem Informationen gespeichert werden können, die für die Abwicklung von Zahlungen an elektronischen Kassen von Bedeutung sind. Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin des BVR, dass keine Kundendaten gespeichert werden. Es seien dort Informationen für Zusatzanwendungen, z.B. Bezahlen per Chip an Fahrkartenautomaten abgelegt. Durch die mit EMV gewonnene höhere Sicherheit erachtet es der BVR als sehr wahrscheinlich, das Offline-Zahlungen am Point of Sale (sog. POZ-Zahlungen) bald auch im Ausland möglich sein könnten. - mga/gra
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