Archiv-News 12.03.2004

Vereins- und Westbank noch fester an HypoVereinsbank angebunden

Die HypoVereinsbank (HVB) hat, wie im Sommer 2003 beschlossen, ihre Anteile an der Vereins- und Westbank (VuW) auf über 95% ausgebaut. Ziel ist die Vollintegration der Tochter in die eigenen Strukturen. Hierzu strebt die HVB nun einen Squeeze-out der verbliebenen freien Aktionäre der VuW an.

Nach der 2003 eingeführten neuen Regelung kann ein Mehrheitsaktionär, der mehr als 95% der Anteile an einem Unternehmen besitzt, die restlichen Kleinaktionäre im Rahmen des sogenannten Squeeze-out herausdrängen und so die vollständige Kontrolle über die Gesellschaft erlangen. Bei wichtigen Maßnahmen drohen dann keine verzögernden Querschüsse von Aktionären, die im Grunde ausschließlich räuberisch motiviert sind. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer wird beim Squeeze-out eine angemessene Abfindung für die Übernahme der Restaktien feststellen. Mit der Vereinnahmung der VuW will die HVB Gruppe ihren Vertrieb stärken und ihre Organisationsstruktur in Deutschland optimieren.- cs

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