Archiv-News 05.02.2001

SÜDBODEN soll mit Bayerischer Handelsbank verschmolzen werden

Die Süddeutsche Bodencreditbank AG (SÜDBODEN) soll auf die Bayerische Handelsbank AG verschmolzen werden. Diesen Vorschlag wird der Vorstand der im ersten Halbjahr 2001 stattfindenden Hauptversammlung unterbreiten. Wie das Institut mitteilte, hat der Aufsichtsrat in seiner außerordentlichen Sitzung vom 02. Februar 2001 dem zugestimmt. Damit wird ein Teilschritt realisiert, mit dem der Hypo Vereinsbank-Konzern alle seine Immobilienaktivitäten in einer neuen Bank zusammenführt, heißt es.

Des weiteren sollen der Hauptversammlung folgende Ausschüttungen vorgeschlagen werden: eine unveränderte Dividende von einem Euro je Stückaktie (insgesamt 16,5 Mill. Euro) und eine gegenüber dem Vorjahr wesentlich höhere Sonderausschüttung in Höhe von sieben Euro je Stückaktie (115,5 Mill. Euro). Hiervon sollen drei Euro je Aktie im Rahmen des Schütt-aus-hol-zurück-Verfahrens" zurückgeholt werden. Die Sonderausschüttung könne in Höhe von 2,25 Euro je Aktie aus dem Ergebnis des Jahres 2000 zur Verfügung gestellt werden. Für die restliche Sonderausschüttung wolle die Bank andere Gewinnrücklagen auflösen.

Im operativen Geschäft habe SÜDBODEN einen Zinsüberschuß von 136,2 Mill. Euro (minus 1,5 %) und ein Betriebsergebnis vor Risikoversorge von 101 Mill. Euro (minus 0,1 %) erzielt. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge ging um 17,9 % auf 70 Mill. Euro zurück, zur Steuerposition ergibt sich ein Ertrag von 1,4 Mill. EUR anstelle einer Belastung von 32,3 Mill. Euro im Vorjahr, heißt es weiter. Einzelheiten werde SÜDBODEN in der Pressekonferenz am 7. März 2001 bekannt bekanntgeben. - wag

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