Archiv-News 09.08.2005
Phishing Stop
Postbank erhöht Online-Banking-Sicherheit
Die Postbank setzt ihre Pläne für mehr Sicherheit beim Online-Banking um. Als neue Standards werden integrierte und mobile Transaktionsnummern im System etabliert.
Betrug und Sicherheitslücken im System bargen in der Vergangenheit viele Schwierigkeiten für das Online-Banking. Größtes Problem stellt derzeit das so genannte "Phishing" (Password fishing = Passwörter angeln) dar, bei dem Betrüger versuchen, Transaktionsnummern (TAN) von Online-Bankern zu ergaunern. Die Postbank will dem Phishing mit der Einführung der "indizierten Transaktionsnummer" (iTAN) nun einen Riegel vorschieben.
Was verbirgt sich dahinter? Bisher konnten Aufträge im Online-Banking mit einer beliebigen TAN aus einer Liste mit 100 TANs erteilt werden. Im neuen System wird nun eine bestimmte TAN verlangt, die nur für diesen Moment gültig ist. Damit soll das System der Phisher durchkreuzt werden.
Weitere Funktionen, wie das Festlegen eines individuell absenkbaren Überweisungslimits, sollen zusätzlich für mehr Sicherheit sorgen. Zudem wird der Einsatz der mobile TAN (mTAN) ausgeweitet. Wie die Postbank weiter mitteilte, steht diese Option ab sofort auch im klassischen Online-Banking zur Verfügung. Die mTAN wird vom Online-Banking generiert und dem Kunden mittels SMS aufs Handy gesandt. Durch zeitliche Begrenzung soll Betrug ausgeschlossen sein.
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