Archiv-News 06.02.2001
Postbank darf nun strukturierte Anleihen emittieren
Die Postbank schließt eine Lücke in ihrem Wertpapierangebot. Das Institut hat nach eigener Aussagen von der Frankfurter Wertpapierbörse die Zulassung erhalten, gedeckte und ungedeckte Inhaberschuldverschreibungen bis zu einem Volumen von je fünf Milliarden Euro zum amtlichen Börsenhandel einzuführen. Damit kann die Postbank zukünftig börsennotierte, fest oder variabel verzinsliche sowie die bei Banken und Kunden immer beliebter werdenden strukturierten Schuldverschreibungen (z.B. Anleihen mit Andienungswahlrecht) begeben. Nach Aussage von Prof. Wulf von Schimmelmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Postbank, sind die Papiere erstklassig geratet und sehr liquide. Das Recht, gedeckte Schuldverschreibungen zu begeben, ging durch die Verschmelzung mit der DSL Bank im vergangenen Jahr auf die Postbank über. Ihre gedeckten Schuldverschreibungen seien mündelsicher, heißt es abschließend. - gra
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