Archiv-News 03.01.2003

Knapp ein Viertel weniger Wertpapierumsatz als im Vorjahr

An deutschen Wertpapierbörsen wurden an den 18 Handelstagen des Dezember Wertpapiere im Gesamtwert von 245,0 Mrd. Euro umgesetzt. Im Vormonat betrug das Volumen an 21 Tagen rund 257,2 Mrd. Euro. Damit lag der Börsenumsatz im Gesamtjahr 2002 mit 3,5 Bill. Euro um 21,0% unter dem Niveau von 2001.

Zum Gesamtumsatz trugen nach Angaben der Deutsche Börse AG Aktien, Optionsscheine und Exchange Traded Funds (ETFs) 151,1 Mrd. Euro und Rentenpapiere 93,5 Mrd. Euro bei. Insgesamt seien im Dezember rund 4,3 Mill. Geschäfte auf Xetra ausgeführt worden, ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat. Spitzenreiter des Jahres sei der Oktober mit 6,6 Mill. Geschäften gewesen. Der Anteil von Xetra am Handel in DAX-Werten belief sich im Dezember auf 97,0% und lag damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im November 2002. Im MDAX fiel die Quote auf 88,0% nach 88,5%.

Umsatzstärkster DAX-Titel war den Angaben zufolge im Dezember Deutsche Telekom mit 5,1 Mrd. Euro. Im MDAX hatten die Papiere der seit dem 23. Dezember 2002 im DAX gelisteten Deutsche Börse mit rund 330 Mill. Euro die Nase vorn. Den Neuen Markt dominierte T-Online mit 521,0 Mill. Euro, im SMAX führte CEWE mit knapp 4,0 Mill. Euro.

Am Terminmarkt Eurex wurde im abgelaufenen Jahr ein Rekordumsatz von 801 Mill. Kontrakten ausgewiesen, das entspricht einem Plus von 19%. Im verkürzten Handelsmonat Dezember wurden 54 Mill. Kontrakte geschlossen, nach 63 Mill. im November. Im Oktober 2002 wurde mit 86,5 Mill. Kontrakten der bisherige Höchstwert erreicht.

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