Archiv-News 08.01.2001
Investmentbrache verzeichnet starkes Mitarbeiterwachstum
Die Mitarbeiterzahl deutscher Kapitalanlagegesellschaften hat sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre verdoppelt. Wie der Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V. (BVI) in einer entsprechenden Pressemitteilung mitteilte, wird der dynamische Anstieg damit dokumentiert, dass die Investmentbranche für viele Arbeitskräfte ein zukunftsträchtiger Wirtschaftszweig ist. Die deutschen Investment-Gesellschaften beschäftigten Ende 2000 insgesamt 9228 Arbeitnehmer, so sei einer Umfrage des BVI zu entnehmen. Hinzu kämen noch zahlreiche Mitarbeiter außerhalb der Kapitalanlagegesellschaften, die direkt für die Branche tätig sind, z.B. bei Depotbanken, in der Beratung und dem Vertrieb.
Vor zehn Jahren war der Personalbestand dabei mit 2.303 Mitarbeiter noch vergleichsweise gering, heißt es. Seitdem vervierfachte sich diese Größe, heißt es weiter. Ein Grund hierfür sei nicht nur die wachsende Zahl deutscher Investment-Gesellschaften, sondern auch die deutliche Aufstockung mit Mitarbeitern innerhalb der Unternehmen. Die immer größer werdende Belegschaft ist eine Antwort auf das stark gewachsene Interesse an der Investmentfondsanlage, heißt es weiter. Nach Einschätzung der BVI-Mitglieder sei auch in den kommenden Jahren mit einer Ausweitung des Personalbestandes zu rechnen, sofern ausreichend qualifizierte Mitarbeiter gefunden werden.
Der Untersuchung des Verbandes sei ebenfalls zu entnehmen, dass fast drei Viertel aller Angestellten im Rhein-Main-Gebiet arbeiten. Insbesondere Frankfurt am Main unterstreiche hierbei seine Bedeutung als Finanzmetropole. An zweiter Stelle stehe die Region München mit 7% der Beschäftigten. - wag
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