Archiv-News 15.02.2001
Gontard & MetallBank meldet enttäuschendes I. Quartal
Die Gontard & MetallBank AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 (30. September) mit 7,9 Mill. Euro ein deutlich schlechteres Ergebnis vor Steuern erzielt als in der entsprechenden Vorjahreszeit (14,8 Mill. Euro). Nach Abzug der Steuern belaufe sich das Ergebnis per 31. Dezember auf 4,4 Mill. Euro (8,1 Mill. Euro). Den Rückgang begründet die Bank mit den verschlechterten Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten und dem damit einhergehenden Fehlbetrag im Handel. Das Provisionsergebnis im Investment Banking habe dagegen die Erwartungen deutlich übertroffen. 6,4 Mill. Euro trage diese Sparte zum Vorsteuerergebnis bei. Das Asset Management brachte der Bank vor Steuern 2,4 Mill. Euro ein, das Corporate Center 0,7 Mill. Euro, heißt es. Der Handel wies den Marktverhältnissen entsprechend mit minus 1,6 Mill. Euro ein negatives Ergebnis aus, so die Bank.
Der Zinsüberschuss haben gegenüber dem Vorjahresquartal von 4,1 Mill. Euro auf 4,7 Mill. Euro gesteigert werden können. Beim Provisionsüberschuss konnte das Geldhaus der ad hoc Mitteilung nach von 6,7 Mill. Euro auf 18,6 Mill. Euro zulegen. Der Saldo aus Kursgewinnen und Kursverlusten fällt für die Berichtszeit mit minus 4,7 Mill. Euro erheblich schlechter aus als in der Vorjahresperiode (plus 13,4 Mill. Euro). Die Verwaltungsaufwendungen nahmen von 9,6 Mill. Euro auf 10,7 Mill. Euro zu. Das Cost-Income-Ratio wurde von der Gontard & MetallBank mit 57,6 % angegeben. - gra
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