Archiv-News 15.01.2001
Dt. Hypothekenbank fährt Kapitalmarktgeschäft zurück
Der Vorstand der Deutschen Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft) Hannover/Berlin ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2000 zufrieden. Wie das Institut mitteilte, konnten die Neuabschlüsse im Hypothekendarlehensgeschäft ein Volumen von 1,4 Mrd. Euro erreichen. Damit wurde das gute Vorjahresergebnis (+ 50%) nur um knapp 4% verfehlt. Die Neuabschlüsse im Kapitalmarktgeschäft wurden im Hinblick auf die schwierige Marktsituation bewußt um fast 50% zurückgefahren, heißt es. Trotzdem habe dieses Geschäftsfeld befriedigende Ergebnisbeiträge erzielt.
Der Vorstand erwarte aufgrund dieser Geschäftsentwicklung und einer überschaubaren Risikoposition ein Betriebsergebnis der Bank, das das gute Vorjahresergebnis übersteigen dürfte. Der Vorstand plane, im Rahmen eines erstmals vorgesehenen "Schütt aus - hol zurück"-Verfahrens unter Mitnahme von positiven Steuereffekten den dadurch erhöhten Jahresgewinn in vollem Umfang an die Aktionäre auszuschütten. Gegenüber der Dividendenzahlung im Vorjahr von 9 Euro ergäbe sich damit eine mehr als dreimal so hohe Gesamtausschüttung. Die in der Ausschüttung enthaltene Sonderausschüttung soll anschließend für eine Kapitalerhöhung der Bank zu noch festzulegenden Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Diesen Vorschlag werde der Vorstand dem Aufsichtsrat der Deutschen Hypo anläßlich der Bilanzsitzung am 13. März 2001 zugleich mit einem Vorschlag für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien zur Beschlußfassung für die kommende Hauptversammlung der Bank vorlegen. - wag
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