Archiv-News 03.02.2004
Dresdner verkauft nordamerikanische Kredite
Die Dresdner Bank hat sich von einem Kreditportfolio in Höhe von rund 1,9 Mrd. Euro in Nordamerika über die eigens dafür eingesetzte Institutional Restructuring Unit (IRU) getrennt. Der Verkauf ist die bisher größte abgewickelte Transaktion der IRU.
Die Reduzierung des Portfolios habe innerhalb von sechs Wochen zwischen November und Dezember 2003 mittels Einzelverkäufen und kleineren Auktionen umgesetzt werden können, so die Bank. Interessenten seien weltweit agierende Investmentbanken und Hedge-Funds, die für das "werthaltige, jedoch nicht strategische Portfolio" boten, hieß es weiter. Im Portfolio befanden sich auch notleidende Kredite. Als Berater des Verkaufs fungierte die Dresdner Kleinwort Wasserstein.
Die Bank habe seit Oktober 2003 ihr Portfolio beschleunigt reduziert und beim Verkauf den secondary loan market genutzt, so Jan Eric Kvarnström, CEO der IRU und Vorstandsmitglied der Dresdner Bank. Ziel der Umstrukturierung des eigenen Portfolios ist die Konzentration auf ihr strategisches Geschäft. Zu Beginn der Einsetzung der IRU im Dezember 2002 lag das Gesamtportfolio bei 36 Mrd. Euro. Bereits Ende September 2003 war es durch Verkäufe in Nordamerika, Europa und Asien auf 12 Mrd. Euro reduziert worden. - cs
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