Archiv-News 02.02.2001
DAG protestiert gegen Personalabbau der Deutschen Bank
Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) hat gegen den angekündigten Stellenabbau bei der Deutschen Bank im Zuge der Neustrukturierung scharf protestiert. "Es ist unverständlich und unakzeptabel, wenn das beste Ergebnis in der Geschichte der Deutschen Bank vom Abbau von rund 2.600 Arbeitsplätzen begleitet wird", erklärte DAG-Bundesvorstandsmitglied Gerhard Renner am Donnerstag in Frankfurt am Main. Renner, der auch dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank angehört, sagte, "Die sich im Rahmen der Strukturveränderungen zwangsläufig ergebenden Personalveränderungen dürfen nicht in ein Streichkonzert ausarten". Vielmehr komme es darauf an, das im Rahmen der Neustruktur geplante Wachstum in die Schaffung neuer Arbeitsplätze münden zu lassen. Renner forderte, etwaige Qualifikationslücken der jetzigen und künftigen Stelleninhaber müssten von einem ertragsstarken Haus wie der Deutschen Bank geschlossen werden, um den Beschäftigten echte Perspektiven zu geben. Die DAG betonte ihre volle Unterstützung der Betroffenen und Betriebsräten in diesem Prozess. - gra
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