Archiv-News 25.01.2001

Commerzbank emittiert weitere PLUS-Anleihe

Die Commerzbank begibt am 25. Januar 2001 eine Aktienanleihe auf vinkulierte Namensaktien der Allianz AG im Volumen von 10 Mill. Euro. Wie die Bank mitteilte, beträgt der Kupon der dreizehnmonatigen Anleihe 10% p.a., der Emissionspreis liegt bei 99,30%. Diese neuartige Konstruktion der Aktienanleihe besitze neben dem Basispreis ein weiteres Rückzahlungskriterium: eine Kursschwelle unter dem Basispreis. Wenn der Kurs der Aktie diese während der ganzen Laufzeit nicht berühre oder unterschreite, werde die AktienanleihePLUS zu 100% des Nominalbetrags zurückgezahlt - selbst wenn die Aktie bei Fälligkeit unter dem Basispreis schließe. Dabei liegt die Kursschwelle in der Regel etwa 20-40% unter dem Kurs der Aktie bei Emission und bietet damit neben dem hohen Kupon ein zusätzliches Sicherheitsplus, heißt es.

Die Emittentin werde die Teilschuldverschreibung am 1. März 2002 entweder zu 100% des Nennbetrags von 5.000 Euro oder alternativ durch Lieferung von 14 vinkulierten Namensaktien der Allianz AG zurückzahlen. Letztere Alternative werde die Emittentin nur dann wählen, wenn der Xetra-Schlusskurs am 25. Februar 2002 an der Wertpapierbörse in Frankfurt unter 357,14 Euro liege und mindestens ein Xetra-Kurs der vinkulierten Allianz-Namensaktie auf oder unterhalb von 280 Euro festgestellt worden wäre. Die Valutierung der Anleihe, die in Xetra und an der Frankfurter, Stuttgarter und Düsseldorfer Wertpapierbörse gehandelt wird (WKN 703 669), erfolgt am 1. Februar 2001, so die Commerzbank. - wag

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