Archiv-News 13.02.2003
Berliner Orderbücher für rund 1,5 Mill. Menschen einsehbar
Seit Januar diesen Jahres können nun auch die sehr aktiven Kunden von Fimatex über das offene Orderbuch der Berliner Wertpapierbörse handeln.
"fimatex by boursorama", wie sich der Broker seit neuestem nennt, habe in seinem jüngsten Update der Handelssoftware GTS den Zugang zum Orderbuch integriert, teilte die Berliner Börse mit. Das Vorzeigeprodukt der Hauptstadtbörse gewinnt damit nach einem verhaltenen Start in jüngster Zeit an Dynamik. Den Beginn machten Consors und 1822direkt im Februar 2001. Kurze Zeit später ließ sich die Dresdner Bank anschließen. Dann wurde es jedoch ruhig ehe sich im Juni 2002 comdirect und E*TRADE ankoppeln ließen und damit einen großen Kundenkreis dem Orderbuch zuführten. Ende 2002 folgte schließlich Entrium. Inklusive Fimatex sind nun schätzungsweise über 1,5 Mill. Brokerage-Kunden in der Lage, direkt aus den Orderbüchern der Berliner Börse zu handeln. Davon hatten sich jedoch bis Ende Januar 2003 erst 45.000 Anleger für den Service angemeldet.
Die Frage von www.gelon.de, ob weitere Banken/ Broker demnächst angeschlossen würden, verneinte eine Sprecherin der Berliner Wertpapierbörse. Sie verwies auf die allgemein schwierige Lage in der Finanzbranche und darauf, dass derzeit nur wenig investiert werde. Ein gewisser technischer Aufwand sei schließlich von Nöten, so die Sprecherin. Noch nicht angeschlossen sind die DAB bank, maxblue, Postbank Easytrade und der Sparkassen Broker. - gra
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