Archiv-News 20.02.2001

Berliner Effektengesellschaft reduziert Dividende

Die Berliner Effektengesellschaft AG hat erfreuliche vorläufige Konzernzahlen für das Jahr 2000 vorgelegt. Danach stieg der Konzerngewinn nach Steuern um 204% auf 50,15 Mill. Euro. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, sind im Konzernergebnis die Erträge aus dem Teilverkauf der Consors Capital Bank AG nicht enthalten, da die im Gegenzug erhaltenen Consors-Aktien zum ursprünglichen Buchwert der Bankbeteiligung bilanziert werden. Dagegen wurden Consors-Aktien, die aus dem Tausch zwischen Berliner Effektengesellschaft AG und Consors AG resultieren, zum Jahresende zu aktuellen Marktpreisen in die Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft Berliner Freiverkehr (Aktien) AG eingebracht, heißt es. Der Einzelabschluß der Gesellschaft nach HGB weist entsprechend einen Jahresüberschuß nach Steuern in Höhe von 18,46 Mill. Euro aus. Damit sei das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Berliner Effekten gehe somit deutlich gestärkt in das Geschäftsjahr 2001 und verfüge nun über ein Eigenkapital von 190 Mill. Euro im Konzernabschluß gegenüber 76,6 Mill. Euro im Vorjahr. Die Gesellschaft sieht sich für die sich abzeichnenden Veränderungen in den Finanzmarktstrukturen und dem sich schnell globalisierenden Wettbewerb gut gerüstet, heißt es weiter.

Der Vorstand wird zur weiteren Stärkung der Gesellschaft und zur Finanzierung der geplanten hohen Investitionsvorhaben vorschlagen, den überwiegenden Teil des Konzerngewinns in die Gewinnrücklagen und Rücklagen für eigene Anteile einzustellen. Die Dividende soll entsprechend auf 0,60 Euro reduziert werden. Im Sinne einer ausgewogenen Shareholder Value-Strategie könne so Liquidität weiter zum Rückkauf eigener Aktien eingesetzt werden. - wag

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