Archiv-News 17.01.2001
Aktienanleihe mit "Sicherheitsplus" von der Commerzbank
Die Commerzbank hat am 16. Januar 2001 eine Aktienanleihe auf Stammaktien der Bayer AG im Volumen von 10 Millionen Euro begeben. Wie das Institut mitteilte, beträgt der Kupon der dreizehnmonatigen Anleihe 11% p.a. und der Emissionspreis 99%. Diese neuartige Konstruktion der Aktienanleihe besitzt neben dem Basispreis ein weiteres Rückzahlungskriterium: eine Kursschwelle unter dem Basispreis, heißt es. Wenn der Kurs der Aktie diese während der ganzen Laufzeit nicht berührt oder unterschreitet, wird die AktienanleihePLUS zu 100% des Nominalbetrags zurückgezahlt - selbst wenn die Aktie bei Fälligkeit unter dem Basispreis schließt, heißt es weiter. Dabei liege die Kursschwelle in der Regel etwa 20 - 40% unter dem Kurs der Aktie bei Emission und bietet damit neben dem hohen Kupon ein zusätzliches Sicherheitsplus.
Die Emittentin werde die Teilschuldverschreibung am 22. Februar 2002 entweder zu 100 Prozent des Nennbetrags von 1000 Euro oder alternativ durch Lieferung von 19 Stammaktien der Bayer AG zurückzahlen. Letztere Alternative werde die Emittentin nur dann wählen, wenn der Xetra-Schlusskurs am 18. Februar 2002 an der Wertpapierbörse in Frankfurt unter 52,63 Euro liegt und mindestens ein Xetra-Kurs der Bayer-Aktie auf oder unterhalb von 40 Euro festgestellt wurde. Die Valutierung der Anleihe, die in Xetra und an der Frankfurter, Stuttgarter und Düsseldorfer Wertpapierbörse gehandelt werde, erfolge am 22. Januar 2001. - wag
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