Archiv-News 19.01.2004

Aktie hat als Anlage wieder die Nase vorn

Im vergangenen Jahr war die Aktie mit durchschnittlich 30% Rendite wieder das ertragreichste Anlageobjekt, so der Bundesverband deutscher Banken (BdB) in einer Mitteilung. Ein Großteil dieses kräftigen Anstiegs sei jedoch mit dem Nachholbedarf der davor liegenden schwachen Börsenjahre zu erklären, so der BdB weiter. Festverzinsliche Anlagen hatten 2003 aufgrund des Niedrigzinses geringe Renditen eingebracht.

Bei den Erträgen, die Aktien 2003 abgeworfen hatten, zeige sich wieder der Leitsatz, dass es bei Geldanlagen oftmals auf den richtigen Zeitpunkt des Einstieges ankomme. Wer Anfang 2003 sein Geld in DAX-Werte angelegt hatte, konnte bis zum Jahresende dafür durchschnittlich 30% Rendite einstreichen. Diejenigen Aktionäre, die allerdings zwischen 1999 und 2002 eingestiegen waren, schrieben mit ihren Portfolios derzeit immer noch rote Zahlen, so der BdB.

Anders sieht das bei den festverzinslichen Anlagen aus: 2003 drückten die niedrigen Zinsen die Erträge der Bundesobligationen oder Sparbriefe. In den vorangegangenen Jahren - zwischen 1999 und 2002 - waren Anleger hiermit jedoch gut beraten; ebenso wie mit Festgeldern, die höhere Zinsen als das normale Sparbuch erzielt hatten. Auch Gold war in der Zeit der niedrigen Aktienkurse eine lohnende Anlageform. Zwar ist der Preis des Edelmetalle auch 2003 wieder angestiegen, doch wurde dieses Wertwachstum von dem schwachen Dollar-Kurs wieder aufgehoben. - cs

© 2000-2012 Gelon.de

szmtag