Archiv-News 19.02.2001
1822direkt startet brokerage-Offensive
Die 1822direkt, die Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse von 1822, hat ihr Leistungsspektrum im brokerage ausgeweitet und gleichzeitig ihre Preise für die Abwicklung gesenkt. Unter der Produktbezeichnung "1822direkt-giro brokerage" bietet die Direktbank ihren Kunden ab sofort ein Depot und ein Girokonto für fünf DM Grundgebühr pro Monat an. Zusätzlich verzichtet das Institut bei diesem Angebot auf eine Depotgebühr. Die Transaktionsgebühr berechnet sich anhand von Festpreisen in Abhängigkeit vom Ordervolumen ("Step Fee"). So kostet beispielsweise eine Order bis 2.500 Euro Kurswert ab sofort nur noch 8,95 Euro.
Für ihren außerbörslichen Handel hat die 1822direkt mit der Deutsche Bank, dem Makler Lang & Schwarz und UBS Warburg weitere Handelspartner gewonnen. Kunden können nun mit insgesamt acht Häusern außerbörslich Aktien, Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine handeln, heißt es aus Frankfurt. In Kürze soll noch der Optionsscheinspezialist Citibank hinzustoßen.
Impulse für ihre Geschäftsentwicklung erwartet die Bank darüber hinaus von den Kooperationen mit der Berliner Wertpapierbörse und dem in dieser Woche gestarteten Internetportal neuermarkt.com. Beide Plattformen sind mit Links versehen, die den Kunden direkt zur Ordermaske der 1822direkt führen. Die Berliner Börse senkt zudem ab 1. April diesen Jahres die Maklercourtage für alle stücknotierten Werte auf 0,04%. In Verbindung mit dem dort einsehbaren Orderbuch, profitieren die Kunden der Frankfurter Direktbank zweifach, wurde bemerkt. - gra
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