Finanzen-News 10.05.2010
Sparsam
Vermögen der Deutschen steigt weiter
Die Deutschen sind weiterhin sparsam: Das durchschnittliche Vermögen der Haushalte ist 2009 weiter gestiegen. Das meiste Geld liegt bei Banken und Versicherungen.
Bonn (red) - Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im Jahr 2009 auf 4,67 Billionen Euro angewachsen. Dies teilte jetzt die Postbank basierend auf Daten der Deutschen Bundesbank mit. Abzüglich der Verbindlichkeiten verfügte jeder Haushalt über ein durchschnittliches Vermögen von 77.900 Euro, eine Steigerung um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Steigerung verdankt sich einerseits einem Kursgewinn bei Wertpapieren, andererseits tendieren die Deutschen vermehrt zum Sparen.
Wo die Deutschen ihr Vermögen anlegen
Mehr als 38 Prozent des Vermögens sind bei Banken angelegt, gute 28 Prozent sind den Versicherungen anvertraut. Dahinter folgen Investmentfonds, Rentenwerte und Geldmarktpapiere. Der Vermögensanteil von Aktien ist weiterhin gering und sank sogar seit 2007 um die Hälfte auf nur noch knapp 4 Prozent.
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