Finanzen-News 14.06.2011
Reisezahlungsmittel
Umfrage: So bezahlen die Deutschen im Urlaub
Die Mehrheit der Deutschen nimmt Bargeld und Girocard, früher ec-Karte genannt, in den Urlaub mit. Auch Kreditkarten sind beliebt, der Reisescheck scheint jedoch weitgehend ausgedient zu haben.
Bonn (red) - Das hat eine repräsentative Umfrage der Postbank in Zusammenarbeit mit Emnid ermittelt. 87 Prozent der Befragten nehmen Bargeld mit in den Urlaub. Und knapp drei Viertel (71,5 Prozent) haben auch eine Girocard dabei. Am beliebtesten ist die Girocard bei jüngeren Menschen. In der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren nutzen 82 Prozent im Reiseland die frühere ec-Karte zum Bezahlen und zur Bargeldversorgung, bei den über 60-Jährigen sind es immerhin noch 68,4 Prozent.
Kreditkarten nimmt fast jeder Zweite mit
Fast jeder Zweite (46,6 Prozent) setzt auf die Kreditkarte als Reisezahlungsmittel. Bei Männern ist die Kreditkarte allerdings beliebter als bei Frauen: 51,6 Prozent der Männer setzen auf die Plastikkarte, bei den Frauen sind es nur 41,7 Prozent. Unterschiede gibt es auch zwischen West und Ost. 39,7 Prozent der Menschen aus Ostdeutschland nehmen eine Kreditkarte mit in den Urlaub. Bei den Westdeutschen sind es fast zehn Prozent mehr. Nur 5,8 Prozent der Deutschen nehmen dagegen laut der aktuellen Postbank-Erhebung zum Thema Reisezahlungsmittel Travellerschecks mit in den Urlaub - unabhängig vom Geschlecht oder regionaler Herkunft.
Sicherheit und Akzeptanz im Reiseland sind wichtig
Für 62,2 Prozent der Befragten ist Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl des Reisezahlungsmittels. Ein Fünftel (19,7 Prozent) legte den größten Wert auf die Akzeptanz im Reiseland und 14,3 Prozent fanden geringe Gebühren und Kosten am wichtigsten. Vor allem Frauen erwiesen sich als besonders sicherheitsorientiert. Sie stimmten mit 71,9 Prozent für Sicherheit als wichtigstes Merkmal. Nur jeder zweite Mann (52 Prozent) legte besonderen Wert auf diese Eigenschaft. Männer schauten stärker auf niedrige Gebühren und Kosten (17,6 Prozent, Frauen 11,1 Prozent) und achteten mit 25,7 Prozent deutlich stärker als Frauen (14,1 Prozent) auf die Akzeptanz im Reiseland.
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