Finanzen-News 09.09.2011
Kostenloses Girokonto
Teure Überraschung nach Ausbildung und Studium
Die meisten Banken und Sparkassen locken Auszubildende und Studenten mit einem kostenlosen Girokonto. So wollen Geldhäuser die jungen Leute frühzeitig an sich binden. Die ING-DiBa rät zur Vorsicht: Das Konto zum Nulltarif gibt es häufig nur für kurze Zeit.
Frankfurt (red) - Genauer: Lediglich so lange, wie regelmäßig eine Ausbildungs- oder Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt wird. Ist die Ausbildung oder das Studium beendet, wird es in vielen Fällen richtig teuer. Die Bank bittet die jungen Leute nun voll zur Kasse, verlangt für das Konto zuzüglich Girocard und Kreditkarte nicht selten einen knapp dreistelligen Betrag im Jahr.
Wechsel ist mühsam
Wer dann zu einem Geldhaus wechseln will, das kostenlose Konten für alle Kunden anbietet, muss Zeit und Aufwand für den Kontoumzug einkalkulieren. Denn nicht nur dem Arbeitgeber muss die neue Bankverbindung mitgeteilt werden, auch bestehende Einzugsermächtigungen für Lastschriften müssen beim Zahlungsempfänger umgestellt werden.
Prüfen und vergleichen
Tipp der ING-DiBa: Azubis und Studenten sollten nicht beim erstbesten Geldinstitut ein kostenloses Girokonto eröffnen. Clevere schauen langfristig voraus und prüfen gleichzeitig die Standard-Konditionen. Nur wenn die Bank ein gebührenfreies Konto ohne Wenn und Aber für alle Kunden anbietet, lohnt sich dort auch für junge Leute die Kontoeröffnung.
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