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So erhöhen Rentner mit Minijob ihre Bezüge

Rentner können sich mit einem Minijob nicht nur etwas zur Rente dazuverdienen: Durch freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung erhöhen sich nach einem Jahr die Rentenbezüge. Das kann sich durchaus lohnen.

Rentner© Monkey Business / Fotolia.com

Berlin – Wer eine Rente bezieht, kann jetzt nach Erreichen der regulären Altersgrenze während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung entrichten. Durch diese Beiträge erhöht sich die eigene Rente. Das kann sich für Minijobber durchaus lohnen, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Freiwillige Zahlung erhöht Bezüge: Ein Rechenbeispiel

Minijobber verdienen maximal 450 Euro im Monat. Bei ihnen zahlt der Arbeitgeber in der Regel einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent des Gehalts zur Rentenversicherung. Ein Rentner mit Minijob kann sich mit einem eigenen Beitrag in Höhe von 3,7 Prozent vom Verdienst an der Rentenversicherung beteiligen. Bei einem Verdienst von 450 Euro entspricht dies einem monatlichen Beitrag von 16,65 Euro.

Wurde der Beitrag ein Jahr lang in dieser Höhe gezahlt, steigt die monatliche Rente im Westen um mindestens 4,83 Euro, im Osten um mindestens 5,08 Euro. Der Anspruch bleibt bestehen, auch wenn der Minijob aufgegeben wird. Um eigene Beiträge entrichten zu können, ist es erforderlich, eine Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber abzugeben.

Quelle: DPA

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