Finanzen-News 22.12.2010

Sicherer EMV-Chip

Postbank stellt Bankkarten auf V PAY um

Immer mehr Banken und Sparkassen entscheiden sich derzeit für die Bankkarte V PAY. Darunter auch die Postbank, die ihr gesamtes Debitkartenportfolio planmäßig bis Mitte 2011 auf V PAY/girocard mit dem besonders sicheren EMV-Chip umstellen will.

Bonn (red) - Die Postbank ist mit aktuell 6,4 Millionen ausgegebenen Bankkarten der größte Einzelemittent. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich schon 50 Prozent aller Postbank-Karten umgestellt sein. Vor allem die hohe Sicherheit von V PAY hat die Postbank überzeugt. V PAY basiert auf der sicheren Chip-und-PIN-Technologie und verhindert somit den Einsatz von illegalen Kartendubletten am Geldautomaten - Skimming von Magnetstreifen auf V PAY-Karten lohnt sich also nicht.

Magnetstreifen als Auslaufmodell

Darüber hinaus ist das Kopieren des Chips praktisch unmöglich. "Wir wollen unseren Kunden das höchste Maß an Sicherheit bieten, auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus. Wir betrachten den Magnetstreifen als Auslaufmodell - die Zukunft gehört den rein chipbasierten Bezahlverfahren", sagt Jürgen Gausepohl, Bereichsleiter Produkte bei der Postbank. Ein weiterer Vorteil sei das länderübergreifend einheitliche Bezahlverfahren.

Sicher bezahlen mit Chip und PIN

Mit V PAY können Karteninhaber im gesamten europäischen Handel mit Chip-und-PIN-Eingabe bezahlen. Das ist besonders bei Reisen ins benachbarte Ausland, im Transit und bei länderübergreifenden Einkäufen in Grenzregionen von Interesse. Dabei kooperiert V PAY problemlos mit den nationalen Bezahlverfahren in Europa - in Deutschland mit girocard. Bei diesem sogenannten Co-Badging erfolgt die Transaktion in Deutschland über girocard und im Ausland über die Chip-und-PIN-Technologie von V PAY. Die Bankkarte von Visa Europe wird seit 2009 in Deutschland ausgegeben.

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